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Der Fachverlag

Neuerscheinungen

Ausländerbeschäftigungsgesetz

Ausländerbeschäftigungsgesetz

Deutsch Hermann, Seitz Reinhard, Nowotny Ingrid

Das Buch bietet eine komplette, auf den letzten Stand gebrachte Darstellung des rechtlichen Rahmens für die Ausländerbeschäftigung. Mit der letzten umfangreicheren Novelle zum AuslBG (BGBl. 66/2017) und den korrespondierenden Regelungen im Fremdenrechtsänderungsgesetz 2017 wurde die Zulassung von ausländischen Arbeitskräften im Rot-Weiß-Rot-Kartensystem geändert. Darüber hinaus wurden die Saisonarbeiterrichtlinie, die ICT-Richtlinie und die Überlassungsbestätigung umgesetzt. In der Neuauflage des Kommentars werden diese Änderungen und die aktuelle Änderung des Verwaltungsgerichtshofes und des Verfassungsgerichtshofes aufgearbeitet. Die Ausführungen zu den einzelnen Bestimmungen stützen sich auf Gesetzesmaterialien und die Erlässe des BMASK und erläutern die Komplexität des Ausländerbeschäftigungsverfahrens mit ihren unterschiedlichen Formen der Zulassung.

Radenthein

Arbeiterleben und Wirtschaftswandel – zur Entstehung eines Weltkonzerns

Radenthein

Arbeiterleben und Wirtschaftswandel – zur Entstehung eines Weltkonzerns Kowatsch Martin, Institut für Geschichte der Kärntner Arbeiterbewegung

Radenthein entwickelte sich vom „Bauerndorf“ zur Industriegemeinde. Es ist der Werdegang einer Region, der zu Wohlstand und modernem Leben für viele Menschen in mehreren Generationen führte. Die fortwährenden wirtschaftlichen Veränderungen brachten immer wieder neue Anforderungen für den Wirtschafts-, den Gesellschafts und den Bildungsbereich. Eine starke Arbeiterbewegung, geprägt durch diese Industrialisierung und die einhergehende gewerkschaftliche Organisation beeinflussten über Jahrzehnte die Region von Radenthein. Hervorgerufen durch den Wirtschaftswandel gab es im Laufe der Zeit wesentliche Veränderungen für den Ablauf im Betrieb, aber auch für die von ihm abhängigen Menschen. Sie blieben vielen positiv in Erinnerung. Das Werk setzte in der Bildungspolitik vorbildliche regionale Impulse (Bau der Volksschule/1924, Gründung der Hauptschule/1927, den Kindergartenbau/1931, die Errichtung des Sportplatzes/1938). Es kam zu einem bildungsmäßigen und sozialen Anstieg. Doch es war auch ein mit Unterstützungen zugekaufter Einfluss der Geldgeber. Trotz der Zuwanderung aus vielen Teilen Europas, trotz vieler Sprachen und Kulturen konnte sich in der Region Radenthein das soziale System, das Bildungssystem und das Gesellschaftsystem im stetigen Wandel ebenso vervollständigen wie an der Aufklärung über demokratische Grundsätze zwischen Arbeitnehmervertretung und Firmenleitung gemeinsam festgehalten wurde.

Working Pur

Working pur

Reportagen aus der Arbeitswelt

Mauch Uwe, Freitag Wolfgang, Zauner Franz

Arbeiten 4.0. Viel wird derzeit über die rasanten Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt diskutiert. Der Druck auf jene, die (noch) beschäftigt sind, steigt in nahezu allen Branchen. Jahrhundertealte Berufsbilder lösen sich auf, Menschen werden durch Maschinen ersetzt,die Dividende ist oft die einzige Richtschnur, diktiert auch das Arbeitstempo.

Die drei Journalisten Uwe Mauch, Wolfgang Freitag und Franz Zauner haben sich von ihren Schreibtischen entfernt, um sich in der modernen Arbeitswelt umzusehen. Sie haben 16 Menschen in 16 unterschiedlichen Branchen an deren Arbeitsplätzen aufgesucht. In klassischer Reportermanier beschreibt das Autorentrio die konkret geleistete Arbeit, aber auch konkrete Hoffnungen und Sorgen, die damit verbunden sind.

Das Spektrum ihrer Working Heroes reicht vom 24-Stunden-Betreuer aus der Slowakei bis zum Personalchef einer Wiener Großbank, der die Liquidation des kaputt gewirtschafteten Unternehmens bis zum Ende vollziehen muss, vom nicht zur Ruhe kommenden Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice bis zum völlig überforderten Polier auf einer Baustelle mit ersten Burn-out-Symptomen. Jede der 16 Reportagen wird durch eine Expertise ergänzt. Brancheninsider beschreiben den Status Quo in den einzelnen Berufsfeldern, fokussieren auf die Problemzonen und lassen dabei den menschlichen Faktor nicht außer Acht.

Das Buch ist ein Muss für alle, die jenseits von Gesetzestexten, abstrakten theoretischen Abhandlungen und politischer Rhetorik informiert sein möchten.

Entgeltfortzahlungsgesetz und Wiedereingliederungsteilzeit

Entgeltfortzahlungsgesetz und Wiedereingliederungsteilzeit

Kallab Thomas, Hauser Robert

Die arbeits- und sozialrechtiche Absicherung im Krankenstand zählt zu den zentralen Anliegen der Gewerkschaften und Arbeiterkammern. Im Bereich des EFZG machen die gesetzlichen Änderungen im Zusammenhang mit der Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten und auch im Zusammenhang mit der Wiedereingliederung nach langem Krankenstand eine Neuauflage des Kommentars notwendig. Eingearbeitet wurden auch die seit der letzten Auflage ergangenen Entscheidungen der obersten Gerichte. Das Buch wendet sich an PraktikerInnen des Arbeitsrechts und soll vor allem den Arbeitnehmern und ihren Interessenvertretungen in den Betrieben, Gewerkschften und Arbeiterkammern eine Hilfe bei der Wahrnehmung und Durchsetzung ihrer Rechte bieten.

Handels-KV NEU

Mit Erläuterungen zum Umstieg

Handels-KV NEU

Mit Erläuterungen zum Umstieg

Günther Löschnigg; Matthias Löschnigg; Christina Schnittler

Der Kollektivvertrag für die Angestellten im Handel erfasst über 600.000 ArbeitnehmerInnen in ca. 75.000 Betrieben. Er hat eine zentrale Ordnungsfunktion im Handel in ganz Österreich und stellt einen verantwortungsvollen sozialpolitischen Kompromiss für diesen wichtigen Sektor der österreichischen Wirtschaft dar. Der Praxiskommentar enthält die umfangreiche Rechtsprechung und verweist gezielt auf weiterführende Literatur zu den verschiedenen Einzelproblemen.

Ausgewählte betriebsverfassungsrechtliche Aspekte der Arbeitskräfteüberlassung

Die Betriebsverfassung geht vom klassischen, zweipersonalen Arbeitsverhältnis aus, bei dem die Arbeitskraft nur zu einem Betrieb in Beziehung steht, weshalb in Bezug auf die Arbeitskräfteüberlassung die betriebsverfassungsrechtlichen Mitwirkungs- und Regulierungsinstrumente, nicht so – wie man es gewohnt war und ist – wirken. Bestimmte, ausgewählte betriebsverfassungsrechtliche Aspekte der Arbeitskräfteüberlassung beschäftigen daher Rechtsprechung und Schrifttum schon lange.

Dieses Werk behandelt insbesondere folgende Rechtsfragen zum Thema überlassene Arbeitskräfte und Betriebsverfassung:

  • Betriebszugehörigkeit überlassener Arbeitskräfte
  • Berücksichtigung bei Schwellenwerten, Wahlrecht zum Betriebsrat
  • Anwendbarkeit des betriebsverfassungsrechtlichen Versetzungsschutzes
  • Überlassene als Betriebsratsmitglieder im Beschäftigerbetrieb
  • Betriebsratsumlagepflicht überlassener Arbeitskräfte
  • Gleichbehandlung beim Entgelt, der Arbeitszeit und dem Urlaub („sonstige verbindliche Bestimmungen allgemeiner Art“)
  • Anspruch auf gleichberechtigten Zugang zu Wohlfahrtseinrichtungen und -maßnahmen

Arbeitskräfteüberlassung in Österreich

Arbeitskräfteüberlassung in Österreich

Eine empirische Untersuchung zur Entwicklung der Arbeitskräfteüberlassung im Zeitverlauf und zum Status Quo der Arbeitssituation der beschäftigten Personen Riesenfelder Andreas, Danzer Lisa, Wetzel Petra Hrsg.: Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz

Keine andere Branche konnte in den letzten Jahren eine derart starke Expansionsdynamik verzeichnen wie jene der Leiharbeit bzw. Arbeitskräfteüberlassung. Vorliegende Studie stellt eine empirische Untersuchung zur Entwicklung der Arbeitskräfteüberlassung im Zeitverlauf sowie zum Status Quo der Arbeitssituation der beschäftigten Personen dar. Geprüft wird, inwieweit LeiharbeiterInnen noch immer ArbeitnehmerInnen zweiter Klasse sind bzw. ob der Gap zwischen Kern- und Randbelegschaften mittlerweile verkleinert werden konnte. Zusätzlich kommen LeiharbeiterInnen im Rahmen einer repräsentativen Befragung selbst zu Wort.

Sämtliche Daten der Sozialpolitischen Studienreihe werden durch das Sozialministerium unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-SA zur Verfügung gestellt. Hier geht´s zu allen Bänden: http://www.studienreihe.at/

Auf dem Weg zur Gleichbehandlung

Mehr als 27 Jahre lang hat Ingrid Nikolay-Leitner die Situation der Gleichbehandlung in Österreich geprägt. Sie setzte sich– als erste Anwältin für Gleichbehandlungsfragen in Österreich und schließlich als Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft – dafür ein, dass Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts sowie seit 2004 auch aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters und der sexuellen Orientierung Einhalt geboten werden kann. Ihre Erfahrungen brachte Ingrid Nikolay-Leitner auch auf internationaler Ebene ein, indem sie das europäische Netzwerk „Equinet“ mitbegründete. Die 39 Beiträge dieser Festschrift anlässlich ihrer Pensionierung geben die Entstehung und Entwicklung der Gleichbehandlungsgesetzgebung und der Gleichbehandlungsanwaltschaft wider und zeigen auf, was an weiteren Schritten im Interesse von Gleichbehandlung notwendig ist.

Arbeitskräfteüberlassungs-KV 2018

Der KV für das Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung ist ein spannender Kompromiss zwischen den widersprüchlichen Interessen der Überlasser, ZeitarbeiterInnen, StammarbeiterInnen und Beschäftiger. Er enthält - entsprechend der dreipersonalen Struktur der Arbeitskräfteüberlassung - zahlreiche neue und außergewöhnliche Bestimmungen: Von der Lohnfindung über Dienstreiseregelungen bis hin zum kollektivvertraglichen Kündigungsschutz. Neben der Diskussion einschlägiger Rechtsfragen stehen vor allem Tipps und Hilfen für PraktikerInnen im Vordergrund. Übersichtstabellen erleichtern die Bestimmung des Entlassungslohnes, die Feststellung der für LeiharbeiterInnen geltenden betrieblichen Regeln des Beschäftigers und der Ansprüche bei Dienstreisen.

Mehrarbeit aus arbeitsrechtlicher und europarechtlicher Sicht

Die Mehrarbeit ist ein spezieller Themenbereich, deren Begrifflichkeit im rechtlichen Rahmen zwar Verwendung (§ 19 d AZG, § 20 AZG) findet, jedoch abschließend nicht definiert ist. Zweifelsfrei ist die gesetzlich definierte Überstundenarbeit die bedeutendste Form von Mehrarbeit. Der Begriff der Mehrarbeit ist jedoch weit umfassender. Das Buch befasst sich mit verschiedensten Kategorien der Mehrarbeit, der Verpflichtung von Leistung zur Mehrarbeit sowie deren daraus resultierenden Ansprüchen (insb. Vergütung). Wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist auch die Beurteilung der relevanten nationalen Regelungen anhand der europarechtlichen Vorgaben. Für ein besseres Verständnis werden einleitend neben den nationalen auch die europarechtlichen Grundlagen dargestellt. Hierbei spielen insbesondere auch die höchstzulässigen Grenzen der Arbeitszeit bzw. deren Ausnahmen davon eine wesentliche Rolle (z.B. Opt-Opt-Regelung der Arbeitszeitrichtlinie).

Verordnung persönliche Schutzausrüstung

Rechtliche Grundlagen und Auswahlkriterien für die Praxis
Harald Bruckner, Renate Novak, Ernst Piller

Die 2014 in Kraft getretene Verordnung Persönliche Schutzausrüstung (PSA-V) ersetzt weitgehende Teile der nicht mehr dem Stand der Technik entsprechenden Allgemeinen Arbeitnehmerschutzverordnung und der Bauarbeiterschutzverordnung im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung. Die Verordnung regelt die Auswahl, Prüfung und sichere Verwendung von persönlicher Schutzausrüstung. Der Kommentar bietet einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen in Zusammenhang mit persönlicher Schutzausrüstung und eine Auswahlhilfe bei der Anschaffung.

Besonderheiten im Theaterarbeitsrecht

Ein Theaterunternehmen ist mit unzähligen Erwartungen von Seiten des Publikums und der Öffentlichkeit konfrontiert, aus denen sich auch für die ArbeitnehmerInnen besondere Anforderungen ergeben (wie z.B. unübliche Arbeitszeiten). Zu den arbeitsrechtlichen Besonderheiten gehören vor allem das Recht auf Beschäftigung, die Zulässigkeit von Kettenbefristungen und die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Nichtverlängerungserklärung. Diese Instrumente sind im allgemeinen Arbeitsrecht sehr umstritten, scheinen aber auf den ersten Blick im Theaterarbeitsrecht weitgehend akzeptiert zu sein. Aus diesem Grund ist eine genaue Prüfung der Ausgestaltung sowie der sachlichen Rechtfertigung dieser Sonderbestimmungen erforderlich.

Überall ist Zukunft

Die Gesellschaft im digitalen Zeitalter gestalten
Hrsg.: Sylvia Kuba

Überall ist Zukunft und die Zukunft ist digital. Der Kampf darum, wie diese Zukunft aussehen wird, hat längst begonnen. Die Interessen von Arbeit und Kapital, von öffentlich und privat sowie der traditionellen Wirtschaft und der New Economy prallen im Zuge der Digitalisierung aufeinander.

Wie wirkt Digitalisierung auf die Gesellschaft? Wie beeinflusst sie die Arbeitswelt? Wie setzen wir Technik ein, damit sie nicht nur einer kleinen Elite, sondern der breiten Bevölkerung nützt? Und wie gestalten wir die Regeln neu, um die Tür zu einer gerechteren Gesellschaft zu öffnen? Dieses Buch liefert Antworten darauf und bietet Orientierung für alle, die sich mit den gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft beschäftigen wollen.

Sicherung des Bestandes von Arbeitsverhältnissen

Ausgewähltes aus dem Kündigungsanfechtungsrecht und der Wiedereingliederungsteilzeit
Hrsg.: Wolfgang Kozak

Die Bestandssicherung von Arbeitsverhältnissen zählt zu den umstrittensten und emotionalsten Bereichen des Arbeitsrechts. Das eine solche nicht unbedingt auf die Anfechtungsmöglichkeiten von Kündigungen zu reduzieren ist, zeigt vorliegender Band. Die Regelungen zur Integration nach schwerer Erkrankung ist eine in jüngster Zeit geschaffene Möglichkeit, bereits früh den Bestand des Arbeitsverhältnisses zum Vorteil von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu sichern, indem eine schrittweise Eingliederung in den Arbeitsalltag möglich wird. Daher sind in diesem Buch Beiträge zum Kündigungsanfechtungsrecht und zur neuen Wiedereingliederungsteilzeit enthalten.

Sozialleistungen im Überblick 2018

Lexikon der Ansprüche und Leistungen
Hrsg.: Kammer für Arbeiter und Angestellte in Wien

Dieser jährlich aktualisierte Ratgeber bietet allen Interessierten einen einfachen Zugang zu den wichtigsten Informationen über die zentralen Sozialleistungen in Österreich: von der Familienbeihilfe bis zur Alterspension, von der Rechtsgrundlage und Finanzierung der jeweiligen Leistungen bis hin zu Anspruchsvoraussetzungen und praktischen Hinweisen zur Antragstellung. Das Buch zeichnet sich durch eine klare Gliederung und die Kombination von Leistungsbeschreibung und sozialpolitischer Zusatzinformation aus.

Die Gliederung orientiert sich an den typischen Lebenssituationen, in denen Sozialleistungen regelmäßig in Anspruch genommen werden:

  • Kinder/Familie
  • Arbeitslosigkeit
  • Wohnen
  • Arbeitsunfall
  • Ausbildung
  • Alter
  • Krankheit/Behinderung
  • Pflegebedürftigkeit
  • Ergänzende Sozialleistungen

Lernkartei Arbeits- und Sozialrecht

Die Lernkartei Arbeits- und Sozialrecht bietet

  • Gesamtüberblick über das Arbeits- und Sozialrecht
  • Unterstützung der Prüfungsvorbereitung
  • Nach Themen gegliedert
  • Nennung der einschlägigen Gesetzesbestimmungen
  • Verweis auf die entsprechenden Seiten der Prüfungsliteratur (Universität Wien)

Diese Lernkartei versteht sich als Unterstützung für die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung aus Arbeits- und Sozialrecht. Ziel der Lernkartei ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, die Prüfungssituation zu simulieren und entweder gemeinsam die Präsentation des erlernten Wissens zu trainieren oder alleine den Lernfortschritt anhand von Prüfungsfragen festzustellen.

Es sind Fragen aus allen prüfungsrelevanten Gebieten des Arbeits- und Sozialrechts enthalten, wenngleich das Format der Lernkartei es natürlich nicht erlaubt, jedes Detail in einer gewissen Tiefe zu behandeln. Wir empfehlen daher das Studium der einschlägigen Lehrbücher und anschließend die Überprüfung und Vertiefung des Erlernten anhand der Lernkartei, um optimal auf die Prüfung vorbereitet zu sein.

Neuerungen im Arbeitsrecht 2018

Das Buch bietet einen aktuellen Überblick über die wesentlichen gesetzlichen Änderungen zum Jahreswechsel wie z. B.

  • die Angleichung von Arbeitern und Angestellten bei Kündigung und Entgeltfortzahlung;
  • die Umsetzung von EU-Vorgaben zur Arbeitszeit in Krankenanstalten und Apotheken;
  • die Lockerung des Kündigungsschutzes für ältere ArbeitnehmerInnen;
  • die Anwendung der Frauenquote in Aufsichtsräten auch für Arbeitnehmervertreter;
  • die Übernahme der Internatskosten für BerufsschülerInnen durch durch die Betriebe bzw. den Insolvenz-Entgelt-Fonds;
  • die Bestätigung der Befugnisse des Betriebsrats im Zusammenhang mit dem neuen Datenschutzrecht.

Weiters enthält das Buch Zusammenfassungen kürzlich ergangener Entscheidungen des OGH, die für Betriebsräte von Interesse sind, u.a. zu den Themen sexuelle Belästigung, Konkurrenzklausel und Elternteilzeit. Darüber hinaus werden die arbeitsrechtlich relevanten Änderungen in den sozialversicherungsrechtlichen Werten, wie z. B. Geringfügigkeitsgrenze, Höchstbeitragsgrundlage usw. erläutert und übersichtlich dargestellt. Enthalten sind auch Verweise auf weiterführende Informationen zu den einzelnen Themen sowie ein erweitertes e-book mit den Volltexten der besprochenen Entscheidungen.

Zur Zukunft von Arbeit und Wohlfahrtsstaat

Perspektiven aus der Sozialwissenschaft

Hrsg.: Dr.in Urusla Filipič, Mag.a Dr.in Annika Schönauer

Der vorliegende Band der Schriftenreihe „Sozialpolitik in Diskussion“ ist das Ergebnis einer Veranstaltung mit dem Titel „Zur Zukunft von Arbeit und Wohlfahrtsstaat“ die von der AK Wien im Rahmen des Projekts SOZNET-AK im Sommer 2016 durchgeführt wurde. Dafür wurden SozialwissenschafterInnen aus der universitären und außeruniversitären Forschung eingeladen, ihre einschlägigen Arbeiten zu präsentieren und mit einem breiten Publikum aus ExpertInnen und ForscherInnen zu diskutieren.

Dementsprechend vielfältig ist auch die Auswahl von Beiträgen, die nun zum Nachlesen zur Verfügung steht:

  • von der Frage nach einer adäquaten sozialversicherungsrechtlichen Absicherung von CrowdworkerInnen über die Interaktion von Menschen und Maschinen in zunehmend digitalisierten, automatisierten und vernetzten Arbeitsumgebungen bis hin zu einer Einschätzung des Anteils der durch Automatisierung gefährdeten Berufe in Österreich;
  • von den Arbeits- und Lebensbedingungen in einem zunehmend transnationalen Sorgemarkt bis hin zur mangelnden Ausrichtung des österreichischen Langzeitpflegeregimes auf die pflegenden Angehörigen;
  • von den zusätzlichen Hürden für Frauen in Führungspositionen bis hin zur maßgeblichen Bedeutung der individuellen Klassenposition für die Gestaltungsmöglichkeiten des eigenen Lebens.

Betriebsratsarbeit in der Praxis

Welche Rechte und Pflichten hat der Betriebsrat? Was sind die Aufgaben der Betriebsversammlung? Und wofür gibt es einen Betriebsratsfonds? In der betriebsrätlichen Praxis stellen sich immer wieder Fragen wie diese. Einführungsliteratur bietet hier oft nur eine Orientierung an und Kommentare sind in der Regel sehr umfassend und wissenschaftslastig. Dieses Buch gibt praxisgerechte Informationen über zentrale Bestimmungen des Arbeitsverfassungsgesetzes und Tipps für den betriebsrätlichen Alltag. Im Vordergrund steht hier die Verständlichkeit und Praxisrelevanz.

Personenbetreuung als selbständige Tätigkeit?

Das Buch untersucht die Ausgestaltung des Gewerbes Personenbetreuung, finanzielle Förderungsmöglichkeiten sowie den Aufbau eines Betreuungs(werk)vertrages im Kontext älterer bzw. betagter pflegebedürftiger Menschen. Die Autorin analysiert anhand der von Lehre und Judikatur entwickelten Kriterien des Arbeitnehmerbegriffs, ob eine selbständige Ausübung der Personenbetreuung auf Basis der tatsächlichen Ausgestaltung möglich ist sowie, welche rechtlichen Konsequenzen die allfällige Qualifikation als Scheinselbständigkeit für die Personenbetreuerin/für den Personenbetreuer und für die pflegebedürftige Person als Arbeitgeber/Arbeitgeberin hat. Abschließend werden die Vor- und Nachteile eines alternativen Personenbetreuungsmodells erläutert.

Arbeitsverhältnis und Insolvenz

Im arbeitsrechtsbezogenen Insolvenzrecht haben sich in letzter Zeit wichtige Änderungen im Gesetzesstand ergeben. So hat etwa das Insolvenzrechtsänderungsgesetz 2010 nicht nur die Insolvenzverfahren grundlegend umgestaltet, sondern auch die Vorschriften über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses in zentralen Bereichen neu geregelt. Damit verbunden waren auch im Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz Adaptierungen nötig, dieses wurde aber auch schon davor, insbesondere aus unionsrechtlichen Gründen, mehrmals novelliert.

Weiters sind seit dem Erscheinen der Vorauflage zahlreiche wichtige Entscheidungen der Höchstgerichte zum Thema ergangen.

Das vorliegende Buch – nunmehr auf aktuellem Stand der Diskussion – kommentiert praxisbezogen, aber dennoch juristisch anspruchsvoll das IESG sowie die einschlägigen Bestimmungen der IO unter Berücksichtigung eines allfälligen unionsrechtlichen Hintergrunds.

ArbeitnehmerInnenschutz Wichtige Gesetze

(vormals Aushangpflichtige Gesetze)

(vormals Aushangpflichtige Gesetze)
Hrsg.: Dr. Wolfgang Adametz, Dipl.-Ing. Josef Kerschhagl

Die Ausgabe 2018 enthält das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz und die dazugehörigen Verordnungen. Bei jedem Paragraphen des ASchG ist durch eine Kennziffer angemerkt, dass die betreffende Bestimmung durch eine der abgedruckten Verordnungen näher ausgeführt wird. Dadurch wird das rasche Auffinden des aktuellen Textes der letztgültigen Verordnung ermöglicht. Die Ausgabe 2018 enthält den letztgültigen Stand aller wichtigen Gesetze und Verordnungen, deren Kenntnis zum Schutz der Sicherheit der ArbeitnehmerInnen notwendig ist.

Der Betriebsratsfonds

Das Vermögen des Betriebsratsfonds dient dazu, die Geschäftsführungskosten für den Betriebsrat zu finanzieren sowie Wohlfahrtseinrichtungen und Wohlfahrtsmaßnahmen für die Beschäftigten eines Betriebes zu decken. In der Regel wird der Betriebsratsfonds durch die Betriebsratsumlage finanziert, manchmal gibt es aber auch zweckgewidmetes Vermögen. Der Autor erklärt Einnahmequellen und Ausgabenseite des Betriebsratsfonds und erläutert ausführlich den Verwendungszweck. Weitere Themen sind Verwaltung, Kontrolle, Übergabe an eine neu gewählte Betriebsratskörperschaft, Auflösung sowie strafrechtliche und schadenersatzrechtliche Ansprüche.

Handbuch für Sicherheitsvertrauenspersonen

Hrsg.: Hildegard Weinke

Sicherheitsvertrauenspersonen sind ArbeitnehmervertreterInnen mit einer besonderen Funktion beim Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Sie sind die Drehscheibe, wenn es um sicherheits- und gesundheitsrelevante Aspekte im Betrieb geht. Sie sind es, die für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb ein offenes Ohr haben, wenn es um Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Sicherheitsvertrauenspersonen sind diejenigen, die auf den ArbeitnehmerInnenschutz im Betrieb ein wachsames Auge haben und die ArbeitgeberInnen auf eventuelle Mängel hinweisen. Aufgrund ihrer Expertise wissen sie, wer für Hilfe, Rat und Tat kontaktiert werden kann.

Das Handbuch für Sicherheitsvertrauenspersonen unterstützt diese bei ihrer täglichen Arbeit für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz und bietet umfangreiche Fachinformation mit zahlreichen Tipps und Beispielen aus der Praxis.

Krankenstand und Wiedereingliederung

Das Erhalten leistungsfähiger und motivierter Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Gerade an der zeitlichen Schnittstelle zwischen längeren Krankenständen und einer Wiedereingliederung in das Erwerbsleben kommt es zu einem sehr sensiblen Übergang, dessen erfolgreicher Prozess wesentlich darüber entscheidet, ob es gelingt, die Arbeitskraft wieder dauerhaft ins Erwerbsleben zu integrieren. Der Gesetzgeber hat mit der Wiedereingliederungsteilzeit einen beachtlichen Schritt zur Verbesserung dieses Prozesses getan. Der vorliegende Band untersucht einerseits die neue Wiedereingliederungsteilzeit samt den dazu gehörigen Sozialleistungen, andererseits werden aber auch zwei zentrale arbeitsrechtliche Themen im Zusammenhang mit Krankenstand aufgearbeitet, nämlich das Thema der Verhaltenspflichten und Verhaltensobliegenheiten der Arbeitskraft im Krankenstand einerseits und das Thema einer – allenfalls auch durchaus als Übergang verstandenen – Beschäftigung im Krankenstand andererseits.

Arbeitsrecht

Günther Löschnigg

Die Gesamtdarstellung des geltenden Arbeitsrechts ist in der dreizehnten Auflage erschienen.

In bewährter Weise wird das Arbeitsrecht in einer der Praxis dienenden Systematik, das heißt problemorientiert und ohne Trennung zwischen dem Individualarbeitsrecht und dem kollektiven Arbeitsrecht dargestellt.
Website zum web/book: www.derloeschnigg.at

Hinterm Horizont geht's weiter

Ein Lesebuch mit Erfahrungsberichten zur transnationalen gewerkschaftlichen Zusammenarbeit 2017

Hrsg.: Bundesarbeitskammer

Europapraktika der Sozialakademie der Bundesarbeitskammer Österreich (SOZAK) 2017, 66. Lehrgang
Die Europapraktika der SOZAK sollen die TeilnehmerInnen in die Lage versetzen, über ihren eigenen
Arbeitsbereich hinauszuschauen, grenzüberschreitend Netzwerke aufzubauen und somit die Zusammenarbeit der Gewerkschaften in Europa zu verbessern.
Dieses Buch gibt einen Überblick über die Praktika des 66. Lehrgangs der Sozialakademie. Die TeilnehmerInnen haben einen nennenswerten Aspekt ihrer Praktikaerfahrungen herausgegriffen und in Form eines Artikels aufbereitet. Weiters werden besondere Gesprächstermine und Highlights während der vier Wochen angeführt. Die Praktika wurden in 13 verschiedenen europäischen Ländern absolviert: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz und Serbien.

Österreich 2025: Arbeitszeitverteilung in Österreich

Analyse und Optionen aus Sicht der ArbeitnehmerInnen

Die Erwerbsarbeitszeit unselbstständig Beschäftigter ist in Österreich sehr ungleich verteilt, vor allem zwischen Frauen und Männern (Gender-Time-Gap). Grund dafür sind traditionelle Rollenbilder sowie die ungleiche Verteilung der Hausarbeit und der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen. Die vorliegende Studie liefert arbeitszeitbezogene Ansatzpunkte zur Förderung einer ausgeglichenen Verteilung der Erwerbsarbeitszeit von Frauen und Männern ebenso wie Maßnahmen für spezifische Lebensphasen, die eine Anpassung der individuellen Erwerbsarbeitszeit zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und außerberuflichen Verpflichtungen bzw. Interessen (Work-Life-Balance) ermöglichen.

Gewerkschaften und die Gestaltung einer sozial-ökologischen Gesellschaft

Die ökologische Krise, allen voran der Klimawandel, rückt immer stärker ins Zentrum gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen. Gewerkschaften und die Interessen von ArbeitnehmerInnen spielen jedoch in den aktuellen sozial-ökologischen Debatten und Politiken meist eine untergeordnete Rolle. Das Buch geht der Frage nach, wie es gelingen kann, Gewerkschaften bei der Formulierung von sozial-ökologischen Strategien zu stärken. Dabei werden bereits bestehende gewerkschaftliche Erfahrungen und Projekte und ein detaillierter Einblick in das Spannungsverhältnis zwischen gewerkschaftlicher Praxis und sozial-ökologischen Anforderungen aufgezeigt. Mit Beiträgen von Ulrich Brand, Hubert Eichmann, Beate Littig, Kathrin Niedermoser, Astrid Segert, Michael Soder, Sigrid Stagl und Hendrik Theine.

Lifelong Learning durch berufliche Weiterbildung

Rechtliche Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich
Hrsg.: Günther Löschnigg, Luca Nogler

Berufliche Aus- und Weiterbildung ist Bildung. Sie darf nicht mehr als Bildungsweg zweiter Klasse angesehen werden. Die Berufsausbildung schafft Kompetenzen sowohl für eine lebenslange Beschäftigungsfähigkeit als auch für ein erfülltes Leben. Das Buch gibt Länderberichte und Problemaufrisse des achten internationalen arbeitsrechtlichen Dialogs in Bozen wieder.