Der Fachverlag

Neuerscheinungen

Ausgewählte betriebsverfassungsrechtliche Aspekte der Arbeitskräfteüberlassung

Die Betriebsverfassung geht vom klassischen, zweipersonalen Arbeitsverhältnis aus, bei dem die Arbeitskraft nur zu einem Betrieb in Beziehung steht, weshalb in Bezug auf die Arbeitskräfteüberlassung die betriebsverfassungsrechtlichen Mitwirkungs- und Regulierungsinstrumente, nicht so – wie man es gewohnt war und ist – wirken. Bestimmte, ausgewählte betriebsverfassungsrechtliche Aspekte der Arbeitskräfteüberlassung beschäftigen daher Rechtsprechung und Schrifttum schon lange.

Dieses Werk behandelt insbesondere folgende Rechtsfragen zum Thema überlassene Arbeitskräfte und Betriebsverfassung:

  • Betriebszugehörigkeit überlassener Arbeitskräfte
  • Berücksichtigung bei Schwellenwerten, Wahlrecht zum Betriebsrat
  • Anwendbarkeit des betriebsverfassungsrechtlichen Versetzungsschutzes
  • Überlassene als Betriebsratsmitglieder im Beschäftigerbetrieb
  • Betriebsratsumlagepflicht überlassener Arbeitskräfte
  • Gleichbehandlung beim Entgelt, der Arbeitszeit und dem Urlaub („sonstige verbindliche Bestimmungen allgemeiner Art“)
  • Anspruch auf gleichberechtigten Zugang zu Wohlfahrtseinrichtungen und -maßnahmen

ArbeitnehmerInnenschutz Wichtige Gesetze

(vormals Aushangpflichtige Gesetze)

(vormals Aushangpflichtige Gesetze)
Hrsg.: Dr. Wolfgang Adametz, Dipl.-Ing. Josef Kerschhagl

Die Ausgabe 2018 enthält das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz und die dazugehörigen Verordnungen. Bei jedem Paragraphen des ASchG ist durch eine Kennziffer angemerkt, dass die betreffende Bestimmung durch eine der abgedruckten Verordnungen näher ausgeführt wird. Dadurch wird das rasche Auffinden des aktuellen Textes der letztgültigen Verordnung ermöglicht. Die Ausgabe 2018 enthält den letztgültigen Stand aller wichtigen Gesetze und Verordnungen, deren Kenntnis zum Schutz der Sicherheit der ArbeitnehmerInnen notwendig ist.

Handbuch für Sicherheitsvertrauenspersonen

Sicherheitsvertrauenspersonen sind ArbeitnehmervertreterInnen mit einer besonderen Funktion beim Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Sie sind die Drehscheibe, wenn es um sicherheits- und gesundheitsrelevante Aspekte im Betrieb geht. Sie sind es, die für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb ein offenes Ohr haben, wenn es um Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Sicherheitsvertrauenspersonen sind diejenigen, die auf den ArbeitnehmerInnenschutz im Betrieb ein wachsames Auge haben und die ArbeitgeberInnen auf eventuelle Mängel hinweisen. Aufgrund ihrer Expertise wissen sie, wer für Hilfe, Rat und Tat kontaktiert werden kann.

Das Handbuch für Sicherheitsvertrauenspersonen unterstützt diese bei ihrer täglichen Arbeit für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz und bietet umfangreiche Fachinformation mit zahlreichen Tipps und Beispielen aus der Praxis.

Krankenstand und Wiedereingliederung

Das Erhalten leistungsfähiger und motivierter Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Gerade an der zeitlichen Schnittstelle zwischen längeren Krankenständen und einer Wiedereingliederung in das Erwerbsleben kommt es zu einem sehr sensiblen Übergang, dessen erfolgreicher Prozess wesentlich darüber entscheidet, ob es gelingt, die Arbeitskraft wieder dauerhaft ins Erwerbsleben zu integrieren. Der Gesetzgeber hat mit der Wiedereingliederungsteilzeit einen beachtlichen Schritt zur Verbesserung dieses Prozesses getan. Der vorliegende Band untersucht einerseits die neue Wiedereingliederungsteilzeit samt den dazu gehörigen Sozialleistungen, andererseits werden aber auch zwei zentrale arbeitsrechtliche Themen im Zusammenhang mit Krankenstand aufgearbeitet, nämlich das Thema der Verhaltenspflichten und Verhaltensobliegenheiten der Arbeitskraft im Krankenstand einerseits und das Thema einer – allenfalls auch durchaus als Übergang verstandenen – Beschäftigung im Krankenstand andererseits.

Arbeitsrecht

Die Gesamtdarstellung des geltenden Arbeitsrechts ist in der dreizehnten Auflage erschienen. In bewährter Weise wird das Arbeitsrecht in einer der Praxis dienenden Systematik, das heißt problemorientiert und ohne Trennung zwischen dem Individualarbeitsrecht und dem kollektiven Arbeitsrecht dargestellt.
Website zum web/book: www.derloeschnigg.at

Hinterm Horizont geht's weiter

Ein Lesebuch mit Erfahrungsberichten zur transnationalen gewerkschaftlichen Zusammenarbeit 2017

Hrsg.: Bundesarbeitskammer

Europapraktika der Sozialakademie der Bundesarbeitskammer Österreich (SOZAK) 2017, 66. Lehrgang
Die Europapraktika der SOZAK sollen die TeilnehmerInnen in die Lage versetzen, über ihren eigenen
Arbeitsbereich hinauszuschauen, grenzüberschreitend Netzwerke aufzubauen und somit die Zusammenarbeit der Gewerkschaften in Europa zu verbessern.
Dieses Buch gibt einen Überblick über die Praktika des 66. Lehrgangs der Sozialakademie. Die TeilnehmerInnen haben einen nennenswerten Aspekt ihrer Praktikaerfahrungen herausgegriffen und in Form eines Artikels aufbereitet. Weiters werden besondere Gesprächstermine und Highlights während der vier Wochen angeführt. Die Praktika wurden in 13 verschiedenen europäischen Ländern absolviert: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz und Serbien.

Österreich 2025: Arbeitszeitverteilung in Österreich

Analyse und Optionen aus Sicht der ArbeitnehmerInnen

Die Erwerbsarbeitszeit unselbstständig Beschäftigter ist in Österreich sehr ungleich verteilt, vor allem zwischen Frauen und Männern (Gender-Time-Gap). Grund dafür sind traditionelle Rollenbilder sowie die ungleiche Verteilung der Hausarbeit und der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen. Die vorliegende Studie liefert arbeitszeitbezogene Ansatzpunkte zur Förderung einer ausgeglichenen Verteilung der Erwerbsarbeitszeit von Frauen und Männern ebenso wie Maßnahmen für spezifische Lebensphasen, die eine Anpassung der individuellen Erwerbsarbeitszeit zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und außerberuflichen Verpflichtungen bzw. Interessen (Work-Life-Balance) ermöglichen.

Gewerkschaften und die Gestaltung einer sozial-ökologischen Gesellschaft

Die ökologische Krise, allen voran der Klimawandel, rückt immer stärker ins Zentrum gesellschaftspolitischer Auseinandersetzungen. Gewerkschaften und die Interessen von ArbeitnehmerInnen spielen jedoch in den aktuellen sozial-ökologischen Debatten und Politiken meist eine untergeordnete Rolle. Das Buch geht der Frage nach, wie es gelingen kann, Gewerkschaften bei der Formulierung von sozial-ökologischen Strategien zu stärken. Dabei werden bereits bestehende gewerkschaftliche Erfahrungen und Projekte und ein detaillierter Einblick in das Spannungsverhältnis zwischen gewerkschaftlicher Praxis und sozial-ökologischen Anforderungen aufgezeigt. Mit Beiträgen von Ulrich Brand, Hubert Eichmann, Beate Littig, Kathrin Niedermoser, Astrid Segert, Michael Soder, Sigrid Stagl und Hendrik Theine.

Lifelong Learning durch berufliche Weiterbildung

Rechtliche Rahmenbedingungen im internationalen Vergleich
Hrsg.: Günther Löschnigg, Luca Nogler

Berufliche Aus- und Weiterbildung ist Bildung. Sie darf nicht mehr als Bildungsweg zweiter Klasse angesehen werden. Die Berufsausbildung schafft Kompetenzen sowohl für eine lebenslange Beschäftigungsfähigkeit als auch für ein erfülltes Leben. Das Buch gibt Länderberichte und Problemaufrisse des achten internationalen arbeitsrechtlichen Dialogs in Bozen wieder.

Beschäftigtendatenschutz

Handbuch für die betriebliche Praxis
Hrsg.:Susanne Haslinger, Andreas Krisch, Thomas Riesenecker-Caba

In der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) wird erstmals die Datenverarbeitung im Beschäftigungskontext direkt angesprochen. Im neuen österreichischen Datenschutzgesetz (DSG) bleiben die Informations- und Mitwirkungsrechte der Betriebsräte aufrecht, sie stehen jedoch vor zahlreichen Fragen und neuen Herausforderungen. In diesem Handbuch wird die geänderte Rechtslage für Betriebsräte, Datenschutzbeauftragte und ArbeitnehmerInnen aufbereitet, um eine ausgewogene Umsetzung der rechtlichen Vorgaben im Betrieb zu unterstützen.

KäuferInnen des Buchs können auch auf eine E-Book-Version im PDF-Format sowie online auf weitere Inhalte zugreifen.

Festschrift Zwanzig Jahre ISA

Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen

Hrsg.: Karin Ristic

1997 wurde der ISA als gemeinsamer Verein von Arbeiterkammern und Gewerkschaft gegründet. Seitdem hat der ISA mehr als 450.000 ArbeitnehmerInnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche in der Insolvenz unterstützt. Die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen bei Insolvenz bleibt aber nicht auf die bloße Abwicklung und Vertretung im Einzelfall beschränkt. Der ISA hat auch immer die Gestaltung der Rechtsgrundlagen im Hinblick auf das rechtliche und faktische Umfeld an dieser Schnittstelle von Arbeitsrecht, Insolvenzentgeltsicherung und Insolvenzrecht vor Augen. Diese Festschrift zum 20-jährigen Bestehen des ISA enthält Beiträge, in denen verschiedene Autoren die praktische Arbeit der Insolvenzabwicklung mit fachlicher Expertise verbinden.

50 Jahre Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht der Johannes Kepler Universität Linz

Das Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht der Johannes Kepler Universität Linz hat mit zahlreichen Gästen aus Wissenschaft und Praxis am 15. Mai 2017 sein 50jähriges Bestehen gefeiert. Neben der Geschichte und Entwicklung des Instituts stand vor allem der zentrale Forschungsschwerpunkt seit seiner Gründung im Mittelpunkt: Die Demokratisierung der Arbeitswelt. Dieses Thema wurde im Festsaal der JKU von den Mitgliedern des Instituts aus unterschiedlichen Blickwinkeln im Rahmen wissenschaftlicher Fachvorträge beleuchtet. Dem Generalthema des Festaktes widmete sich auch die daran anschließende Antrittsvorlesung von Elias Felten.

Die vorliegende Festschrift macht den Inhalt dieser Vorträge einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und damit auf die unverminderte Aktualität dieses Themas aufmerksam. Behandelt werden die Rolle des Betriebsrates nach der österreichischen Betriebsverfassung (Felten), die Geltung von Betriebsvereinbarungen für Nicht-Arbeitnehmer (Geist), die Behandlung unzulässiger Zuwendungen des Betriebsinhabers an das Betriebsratsmitglied (Mathy), Genderaspekte im kollektiven Arbeitsrecht (Naderhirn), die Entgeltkompetenzen der Betriebsvereinbarungsparteien (Rieger) sowie das Problem von Führungskräften im Betriebsrat (Trost).

Kollektivvertrag für die Bediensteten der österreichischen Seilbahnen

Die Kommentierung soll den Rechtsanwendern, vor allem im Betrieb, die Handhabung des Kollektivvertrags erläutern und dient vor allem Personalbüros, Führungskräften aber auch Betriebsräten und Bediensteten als Ratgeber für die wesentlichen Fragen des Kollektivvertrags. Ein Schwerpunkt der Kommentierung sind Fragen der Arbeitszeit und der Entlohnung. Ziel der Kommentierung ist es, das gemeinsame Verständnis der Vertragspartner einen größeren interessierten Kreis zur Verfügung zu stellen.

Arbeitskräfteüberlassungs-KV 2017

Mit Serviceteil für Praktiker/-innen

Der KV für das Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung ist ein spannender Kompromiss zwischen den widersprüchlichen Interessen der Überlasser, ZeitarbeiterInnen, StammarbeiterInnen und Beschäftiger. Er enthält – entsprechend der dreipersonalen Struktur der Arbeitskräfteüberlassung – zahlreiche neue und außergewöhnliche Bestimmungen: von der Lohnfindung über Dienstreiseregelungen bis hin zum kollektivvertraglichen Kündigungsschutz.

Neben der Diskussion einschlägiger Rechtsfragen stehen vor allem Tipps und Hilfen für PraktikerInnen im Vordergrund. Übersichtstabellen erleichtern die Bestimmung des Entlassungslohnes, die Feststellung der für Leiharbeiter- Innen geltenden betrieblichen Regelungen des Beschäftigers und der Ansprüche bei Dienstreisen.

Leben verARBEITET

Ausgewählte Texte zum AK-Literaturpreis 2017

Leben verARBEITET lautet der Titel dieser Anthologie mit fünf Geschichten, die sich mit den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen unserer Arbeitswelt und unserer Gesellschaft beschäftigen. Die Bedingungen, unter denen Menschen leben und arbeiten, werden aus fünf unterschiedlichen literarischen Blickwinkeln beleuchtet. Die fünf für den AK-Literaturpreis 2017 ausgewählten Texte beschäftigen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Umwälzungen, mit Flüchtlingen, mit Sicherheit und Kontrolle sowie mit prekären Arbeitsverhältnissen, von denen Schriftsteller und Schriftstellerinnen oft selbst betroffen sind.

Arbeitsrecht in Frage und Antwort

Müssen bei einer Bewerbung alle früheren Tätigkeiten angeführt werden? Wann verjährt ein Urlaubsanspruch? Wann kann man aus sozialen Gründen eine Kündigung anfechten? Im Berufsleben ist jeder mit solchen Fragen konfrontiert. Der bewährte Bestseller aus dem Ratgeberprogramm des ÖGB-Verlages gibt auf alle arbeitsrechtlichen Probleme, die im Laufe eines Berufslebens auftauchen können, eine kompetente Antwort. Die Gliederung erfolgt nach Sachgebieten, die Aufarbeitung in Form von Fragen und Antworten. Ein unentbehrliches Nachschlagewerk für alle in der Privatwirtschaft Beschäftigten.

SWÖ-KV 2017

Günther Löschnigg/Reinhard Resch
376 Seiten, ISBN 978-3-99046-205-8, Euro 29,90

Der BAGS-KV ist mittlerweile zum Leitkollektivvertrag für den Gesundheits- und Sozialbereich avanciert. Er gilt nicht nur für Mitglieder der BAGS, sondern auch für fast alle Anbieter sozialer und gesundheitlicher Dienste präventiver, betreuender und rehabilitierender Art auf Grund der Satzung. Die 10. Auflage 2016 enthält BAGS-KV und Satzung in der aktuellen Fassung. Gerade die Satzungserklärungen sind ein wesentlicher Schritt, um die Arbeitsbedingungen in den sozialen Unternehmen einheitlich zu gestalten. Mit der Satzung des Kollektivvertrages werden rund 70.000 Beschäftigte erfasst.

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/loeschnigg-guenther-bags-kv-2016


 

Der Wandel des industriepolitischen Leitbilds der Arbeiterbewegung

Die Ökonomik der Arbeiterbewegung in der Nachkriegszeit Band 3

Die Beiträge des Bandes befassen sich mit der langfristigen Entwicklung der Sachgüterproduktion, der Praxis der nationalen Industriepolitik und dem Wandel des industriepolitischen Leitbilds der Arbeiterbewegung von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart. Mit welchen unterschiedlichen Argumenten wurde Industriepolitik im Laufe der Zeit begründet (bzw. abgelehnt)? Im Mittelpunkt stehen also wesentliche Aspekte der politischen Ökonomie der Zweiten Republik. In erster Linie über die einschlägigen Studien des „Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen“ wirkten die Sozialpartner an der Konzeption der Industriepolitik mit. ÖkonomInnen der Arbeiterbewegung waren in ganz verschiedenen Funktionen am Entwurf, der konkreten Ausgestaltung und der Umsetzung von Industriepolitik beteiligt: in Forschungseinrichtungen wie der Wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung der AK Wien, in Gremien der Sozialpartnerschaft, in Ministerien, in Steuerungseinrichtungen der verstaatlichten Industrie wie der ÖIAG, in Vorständen und Aufsichtsräten verstaatlichter Unternehmen und auf Regierungsposten. Die Brücke zur Gegenwart schlagen Beiträge, die sich mit neuen Entwicklungen in Bezug auf Industrie-, Forschungs- und Innovationspolitik befassen. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ wird heute wieder sehr intensiv über die Zukunft der Industrie diskutiert. Findet also in der EU eine Renaissance der Industriepolitik statt?

Rechtsextrem

Symbole - Codes - Musik - Gesetze - Organisationen

Herausgeber: Mauthausen Komitee Österreich
Christa Bauer, Willi Mernyi

Bundesweit stiegen rechtsextreme und rassistische Straftaten massiv an. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl dieser Straftaten mehr als verfünffacht. Die aktuellen Zahlen des Innenministeriums zeigen, dass es auch im Jahr 2016 bundesweit zu einem weiteren Anstieg gekommen ist.

In der rechtsextremen Szene hat ein Wandel stattgefunden. Die Kleidung wird „cooler“ – modische Accessoires und Mainstream-Produkte versus Schläger-Outfits. Mit jugendkulturellen Codes auf der Kleidung, deren Bedeutung in der Regel nur in der Szene bekannt ist, outet man sich szeneintern.

Das Mauthausen Komitee Österreich erreichen eine Vielzahl an Meldungen und Anfragen von besorgten LehrerInnen, BetriebsrätInnen, AusbildnerInnen und Eltern zum Thema Rechtsextremismus.

Dieses zum vierten Mal aktualisierte Standardwerk

  • Informiert über rechtsextreme Bands und Musik.
  • Deckt die Codes und Symbole der Szene auf.
  • Beleuchtet rechtsextreme Aktivitäten im Internet.
  • Beschreibt rechtsextreme Bewegungen.
  • Zeigt: Welche Modemarken nutzt und benutzt die rechtsextreme Szene?
  • Verbotsgesetz, Abzeichengesetz, Verhetzungsparagraph – was kommt wie zum Tragen?
  • Liefert konkrete Hilfestellungen: Wer hilft weiter? Was kann man tun?

Dieser Titel kann leider nicht nach Deutschland geliefert werden.

Einsatz und Wirkung aktiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen

Zu gesundheitlichen Problemlagen der Erwerbsbevölkerung und der Wirksamkeit arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für Arbeitslose mit gesundheitlicher Belastung fehlte es in Österreich bisher an fundierter empirischer Evidenz. Die vorliegende Studie leistet einen Beitrag zur Schließung dieser Lücke. Mittels Verknüpfung erwerbsbezogener Daten der Sozialversicherung und des AMS mit gesundheitsbezogenen Daten der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse werden quantitative Bedeutung und Art arbeitsmarktrelevanter gesundheitlicher Einschränkungen unter den Erwerbspersonen sowie Einsatz und Wirkung aktiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen untersucht.

Arbeitsuchende sind viel häufiger von gesundheitlichen Belastungen betroffen als unselbstständig Beschäftigte, insbesondere von Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychischen Erkrankungen. Alle evaluierten Maßnahmen steigern die Erwerbsbeteiligung der teilnehmenden gesundheitlich belasteten Arbeitslosen. Darüber hinaus lässt sich für eine Reihe von Maßnahmen eine positive Wirkung auf die Integration in ungeförderte unselbstständige Beschäftigung nachweisen, wenn auch teilweise mit großer zeitlicher Verzögerung. Personen mit einer psychischen Erkrankung profitieren stark von geförderter Beschäftigung auf dem 2. Arbeitsmarkt.

Gewerkschaften ohne Grenzen

Die Instrumente der European Action Days im Länder- und Zeitvergleich Julia Hofmann

Seit Ausbruch der Krise wird wieder erhöhter Druck auf die Beschäftigten in Europa ausgeübt: Kollektivverträge sollen weiter dezentralisiert, sichere Jobs abgebaut und das Sozialsystem ausgehöhlt werden. Während die Lage im Zentrum Europas noch einigermaßen stabil erscheint, geraten die Beschäftigten in der Peripherie zunehmend unter die Räder. Was machen die Gewerkschaften in Europa, um diesem Trend entgegenzuwirken? Leisten sie genügend Widerstand und fordern sie transnationale Solidarität ein?

Am Beispiel der Geschichte der European Action Days untersucht die Autorin Bedingungen und Barrieren des grenzüberschreitenden Widerstandes in der EU und analysiert erfolgreiche wie weniger erfolgreiche Phasen gewerkschaftlichen Widerstandes. GewerkschafterInnen aus Spanien, Österreich, Finnland und Bulgarien berichten über ihre Perspektiven auf europäische Gewerkschaftsarbeit und über die Chancen und Grenzen transnationalen gewerkschaftlichen Handelns.

Atypische Beschäftigungsformen

Seit vielen Jahren ist die Arbeits- und Sozialrechtspraxis mit atypischen Beschäftigungsformen konfrontiert. Gesetzgeber und Judikatur reagieren entsprechend auf diese unterschiedlichsten Phänomene; die sich stellenden Abgrenzungsfragen sind schwierig zu lösen. Dem vorliegenden Band ist eine Feldstudie von praktischen Problemen atypischer Beschäftigungsformen vorangestellt (Peter Wenig), die folgenden Beiträge von Marta Glowacka und Thomas Pfalz widmen sich der arbeits- und sozialrechtlichen Einordnung atypischer Beschäftigungsformen. Der abschließende Beitrag von Christoph Kietaibl untersucht die Rechtsfolgen einer Fehlqualifikation.

Der Betriebsrat in Aktion

Vom Lernen ins Tun - der SOZAK Praxisfall

Hrsg.: Brigitte Daumen et al.

In der Hoitzhittn GmbH im Waldviertel brennt der Hut. Gerade mal ein halbes Jahr ist der Betriebsrat in seiner Funktion, schon erfährt er, dass Teile der Produktion geschlossen und Arbeitsplätze nach Tschechien und in die Crowd verlagert werden sollen. Gleichzeitig stehen Entlassungen im Raum und die Beschäftigten haben allerhand Fragen zu Mutterschutz, Mobbing, Versetzung, Gehaltseinstufung, Invaliditätspension etc.

Dieses Buch fasst praktisch und unterhaltsam den einwöchigen Praxisfall an der Sozialakademie
zusammen. Im Mittelpunkt steht die fiktive Geschichte des Betriebsrats der Hoitzhittn GmbH, gespielt durch die TeilnehmerInnen der Sozialakademie. BetriebsrätInnen finden in diesem Werk Strategien, Entscheidungshilfen und handwerkliche Tipps, welche sie in ihrer Professionalität im Umgang mit Medien, mit der Geschäftsführung und den Beschäftigten unterstützen.

Handels-KV 2017

Günther Löschnigg/Matthias Löschnigg
4. aktualisierte Auflage, 30.07.2017

Der Kollektivvertrag für die Angestellten im Handel erfasst über 600.000 ArbeitnehmerInnen in ca. 75.000 Betrieben. Er hat eine zentrale Ordnungsfunktion im Handel in ganz Österreich und stellt einen verantwortungsvollen sozialpolitischen Kompromiss für diesen wichtigen Sektor der österreichischen Wirtschaft dar. Der Praxiskommentar enthält die umfangreiche Rechtsprechung und verweist gezielt auf weiterführende Literatur zu den verschiedenen Einzelproblemen.

Kinderbetreuungsgeldgesetz und Familienzeitbonusgesetz

Dritte neu bearbeitete Auflage

Karin Burger-Ehrnhofer

Mit der jüngsten Novellierung des KBGG ist es zu tiefgreifenden Veränderungen beim Bezug des KBGG gekommen. Die bisherigen vier Pauschalvarianten wurden in ein Kinderbetreuungsgeldkonto übergeführt, auf dem für alle Eltern derselbe Betrag zur Verfügung steht. Der Bezug des Mehrlingszuschlages bei Mehrlingsgeburten sowie der Bezug des neu eingeführten Partnerschaftsbonus führen zu einer Erhöhung des grundsätzlichen Höchstbetrages. Neben den Änderungen im KBGG tritt per 1. März 2017 auch ein neues Familienzeitbonusgesetz in Kraft, welches das "Papamonat" mit Leben erfüllt. So können Väter künftig innerhalb von 91 Tagen nach der Geburt ihres Kindes ihre Erwerbstätigkeit für einen Zeitraum von 28 bis 31 Tagen unterbrechen und während dieses Zeitraumes den Familienzeitbonus beziehen. Mit dem vorliegenden Kommentar wird die ab 1. März 2017 geltende Gesetzeslage rund um KBGG und FamZeitbG sowie die einschlägige Literatur und Judikatur zum KBGG auf dem aktuellen Stand präsentiert.

Wohlstand der Zukunft

Investitionen für eine sozial-ökologische Wende

Hrsg.: Bundesarbeiterkammer und Österreichischer Gewerkschaftsbund

Die (wirtschafts-)politischen Herausforderungen unserer Zeit sind komplex: hohe Arbeitslosigkeit, ungleich verteilte Vermögen und Chancen, gesellschaftliche Diversität und Klimaziele, die unsere auf Ausbeutung fossiler Energieträger beruhende Lebensweise infrage stellen. Wie kann eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik aussehen, die diesen Anforderungen gerecht wird?

Das strategische Ziel ist klar: der Umbau in Richtung einer sozial gerechten und ökologisch zukunftsfähigen Gesellschaft. Eine zentrale Antwort ist die koordinierte Ausweitung öffentlicher Investitionen, die sowohl zur Zukunftsfähigkeit der österreichischen Daseinsvorsorge beitragen als auch den Arbeitsmarkt entlasten kann. Dazu gehören aber auch Elemente wie die Entwicklung alternativer Wohlstandskonzepte jenseits des Bruttoinlandsprodukts, die Verkürzung der Arbeitszeit und der Umbau der staatlichen Finanzierungsbasis.

Die Deutsche Arbeitsfront in Kärnten 1938-1945

Zur Arbeiterkammer Kärnten zwischen ihrer Liquidierung und Wiedererrichtung

Autoren: Daniel Weidlitsch
Hrsg.: AK Kärnten

Die wechselvolle Geschichte der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Kärnten, wie sie anhand der politischen und gesellschaftlichen Zäsuren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts deutlich wird, prägt das Selbstverständnis der Institution bis heute. Berührten bisherige Forschungen zur Geschichte der AK Kärnten das dunkle Kapitel Nationalsozialismus nur am Rande, so versucht die vorliegende Publikation diese Periode im Kontext der Deutschen Arbeitsfront (DAF) zu fassen. Nach der Zerschlagung der Arbeitnehmervertretung im Deutschen Reich entstanden, trat jene Massenorganisation des Dritten Reiches 1938 nicht nur an die Stelle der AK Kärnten, sondern übernahm auch deren Strukturen. Ausgehend von der Entwicklung der Arbeitsfront und ihrer Aktivitäten ab 1933 beschäftigt sich die vorliegende Darstellung daher mit der DAF in Kärnten. Dabei wird unter anderem erkennbar, dass sich das AK-Gebäude, das von den Nationalsozialisten so bezeichnete "Haus der Arbeit", als Zentrum der DAF in Kärnten etablierte und der Einfluss ihrer Funktionsträger auch auf regionaler Ebene mit den wirtschaftlichen und sozialpolitischen Zielsetzungen des NS-Systems korrelierte. Dazu zählte etwa die Aufrechterhaltung der Arbeitsdisziplin in den Betrieben ebenso wie der Versuch,die Arbeiterschaft in das Konzept der NS-Volksgemeinschaft zu integrieren. Letzteres sollte vor allem durch das Angebot von "Kraft durch Freude" erreicht werden.

Auf der Suche nach Industrie-4.0-Pionieren

Die vierte industrielle Revolution im Werden

Christoph E- Mandl

Welche Realität steckt hinter Begriffen wie Industrie 4.0, vierte industrielle Revolution, Smart Manufacturing, Factories of the Future? Inwiefern verändern Digitalisierung, Hochautomatisierung, Robotik, Vernetzung und 3D-Druck die Arbeitsbedingungen, die Wettbewerbsfähigkeit aber auch die Kunden-Lieferanten-Beziehungen? Christoph Mandl spricht mit MitarbeiterInnen, die mit Robotern zusammenarbeiten, begleitet WerksleiterInnen durch Losgröße-1-Fertigung und begibt sich auf die Suche nach Pionierunternehmen modernster Produktion. Er zeigt, wie Digitalisierung und Automatisierung die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände verändern und macht uns zu ZeugInnen, wie Vernetzung und Globalisierung Hand in Hand gehen.

ArbeitnehmerInnenschutzgesetz

Der Standardkommentar für die betriebliche Praxis | Buch + e-book + Online-Datenbank

Die 7. Auflage des bewährten Kommentars zum ArbeitnehmerInnenschutzgesetz berücksichtigt die gesetzlichen Änderungen der letzten Jahre. Neben einer Einführung in den ArbeitnehmerInnenschutz beinhaltet das Werk wie bisher die Kommentierung des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes inkl. erläuternder Bemerkungen aus der Regierungsvorlage. Der Anhang beinhaltet unter anderem die SVP-Verordnung, die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente-Verordnung, relevante Auszüge aus dem ArbVG und dem AVRAG, eine aktuelle Übersicht aller Durchführungsverordnungen zum ASchG sowie eine Auswahl der wichtigsten Erlässe zum ASchG.

Mehr Infos auf www.arbeitnehmerinnenschutzgesetz.at

Berufsausbildungsgesetz

Die Ausbildung von Lehrlingen in gesetzlich geregelten Lehrverhältnissen ist ein wesentlicher Bestandteil des beruflichen Bildungswesens in Österreich. Sie erfolgt im dualen Berufsausbildungssystem (Ausbildung im Lehrbetrieb und in der Berufsschule). Wichtig für das BAG sind daher auch die Querverbindungen zu anderen Rechtsgebieten wie Gewerberecht, Arbeitsrecht, Schulrecht, auf die in diesem Kommentar ebenfalls eingegangen wird.