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Der Fachverlag

Varia

Umbrüche. Umdenken

Arbeit und Gesellschaft aus wissenschaftlicher und betrieblicher Perspektive

Arbeit und Gesellschaft aus wissenschaftlicher und betrieblicher Perspektive Thomas Kreiml; Julia Hofmann; Hilde Weiss

Neuerungen im Arbeitszeitrecht

Alle Änderungen auf einen Blick

Das Buch gibt einen Überblick über alle Änderungen im Arbeitszeitrecht. Die Gesetzestexte Arbeitszeitgesetz und Arbeitsruhegesetz sind in der aktuellen Fassung abgedruckt, die Änderungen hervorgehoben und mit Kurzbemerkungen versehen.

Inkl. E-Book!

Ausgeliefert

Fahrräder, Apps und die neue Art der Essenszustellung

Digitalisierung ist eine Entwicklung, die sich in allen gesellschaftlichen Teilbereichen bemerkbar macht, so auch in der Essenszustellung. Die Online-Bestellung von Essen ist ein stetig wachsender Markt: Mehr und mehr Menschen nutzen das Internet und Apps, um sich Speisen liefern zu lassen. Junge Firmen wie Deliveroo, UberEats und Foodora bedienen die wachsende Nachfrage, diese geben sich als neuartig, hierarchiefrei und ökologisch. Doch was verbirgt sich hinter diesen vermeintlichen Start-Ups? Wie funktioniert deren Geschäftsmodell? Und wie sozial nachhaltig ist dieser wachsende Beschäftigungssektor?

Um diese Fragen beantworten zu können, befasste sich der Autor ein Jahr lang intensiv mit dieser Branche: Er fuhr selbst als Essenslieferant und führte zahlreiche Interviews mit FahrerInnen, GewerkschafterInnen und SozialwissenschaftlerInnen. Dieses Buch zeichnet ein inhaltlich dichtes Bild über eine rasant heranwachsende Industrie, denn ein Bild von gegenwärtigen Tendenzen in der Arbeitslandschaft zu bekommen, ist fundamental wichtig, um das Zukünftige im Sinne des Gemeinwohls gestalten zu können. Die Zukunft der Arbeit ist nicht vorbestimmt, sondern das Resultat von Interessenskonstellationen und Aushandlungen.

Bilanz & Co

Betriebsräte, Betriebsrätinnen und vor allem ArbeitnehmervertreterInnen im Aufsichtsrat haben eine wichtige Rolle und tragen hohe Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und dem Unternehmen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden und die wirtschaftlichen Mitbestimmungsrechte mit Leben zu erfüllen, benötigen sie mehr denn je umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Um mit Vorstand und Kapitalvertretung im Aufsichtsrat auf Augenhöhe zu diskutieren und zu verhandeln, ist das Wissen um Bilanzen, Gewinne, Budgets, Kennzahlen, Kostenrechnung, Investitionen etc. unumgänglich. Im Mittelpunkt des Buches stehen der Jahresabschluss sowie die Interpretation und Einschätzung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens mittels Bilanzanalyse und Kennzahlen.

Überall ist Zukunft

Die Gesellschaft im digitalen Zeitalter gestalten
Hrsg.: Sylvia Kuba

Überall ist Zukunft und die Zukunft ist digital. Der Kampf darum, wie diese Zukunft aussehen wird, hat längst begonnen. Die Interessen von Arbeit und Kapital, von öffentlich und privat sowie der traditionellen Wirtschaft und der New Economy prallen im Zuge der Digitalisierung aufeinander.

Wie wirkt Digitalisierung auf die Gesellschaft? Wie beeinflusst sie die Arbeitswelt? Wie setzen wir Technik ein, damit sie nicht nur einer kleinen Elite, sondern der breiten Bevölkerung nützt? Und wie gestalten wir die Regeln neu, um die Tür zu einer gerechteren Gesellschaft zu öffnen? Dieses Buch liefert Antworten darauf und bietet Orientierung für alle, die sich mit den gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft beschäftigen wollen.

Sicherung des Bestandes von Arbeitsverhältnissen

Ausgewähltes aus dem Kündigungsanfechtungsrecht und der Wiedereingliederungsteilzeit
Hrsg.: Wolfgang Kozak

Die Bestandssicherung von Arbeitsverhältnissen zählt zu den umstrittensten und emotionalsten Bereichen des Arbeitsrechts. Das eine solche nicht unbedingt auf die Anfechtungsmöglichkeiten von Kündigungen zu reduzieren ist, zeigt vorliegender Band. Die Regelungen zur Integration nach schwerer Erkrankung ist eine in jüngster Zeit geschaffene Möglichkeit, bereits früh den Bestand des Arbeitsverhältnisses zum Vorteil von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu sichern, indem eine schrittweise Eingliederung in den Arbeitsalltag möglich wird. Daher sind in diesem Buch Beiträge zum Kündigungsanfechtungsrecht und zur neuen Wiedereingliederungsteilzeit enthalten.

Lernkartei Arbeits- und Sozialrecht

Die Lernkartei Arbeits- und Sozialrecht bietet

  • Gesamtüberblick über das Arbeits- und Sozialrecht
  • Unterstützung der Prüfungsvorbereitung
  • Nach Themen gegliedert
  • Nennung der einschlägigen Gesetzesbestimmungen
  • Verweis auf die entsprechenden Seiten der Prüfungsliteratur (Universität Wien)

Diese Lernkartei versteht sich als Unterstützung für die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung aus Arbeits- und Sozialrecht. Ziel der Lernkartei ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, die Prüfungssituation zu simulieren und entweder gemeinsam die Präsentation des erlernten Wissens zu trainieren oder alleine den Lernfortschritt anhand von Prüfungsfragen festzustellen.

Es sind Fragen aus allen prüfungsrelevanten Gebieten des Arbeits- und Sozialrechts enthalten, wenngleich das Format der Lernkartei es natürlich nicht erlaubt, jedes Detail in einer gewissen Tiefe zu behandeln. Wir empfehlen daher das Studium der einschlägigen Lehrbücher und anschließend die Überprüfung und Vertiefung des Erlernten anhand der Lernkartei, um optimal auf die Prüfung vorbereitet zu sein.

Handbuch für Sicherheitsvertrauenspersonen

Harald Bruckner, Johanna Klösch, Julia Nedjelik-Lischka, Petra Streithofer
Hrsg.: Hildegard Weinke

Sicherheitsvertrauenspersonen sind ArbeitnehmervertreterInnen mit einer besonderen Funktion beim Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Sie sind die Drehscheibe, wenn es um sicherheits- und gesundheitsrelevante Aspekte im Betrieb geht. Sie sind es, die für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb ein offenes Ohr haben, wenn es um Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Sicherheitsvertrauenspersonen sind diejenigen, die auf den ArbeitnehmerInnenschutz im Betrieb ein wachsames Auge haben und die ArbeitgeberInnen auf eventuelle Mängel hinweisen. Aufgrund ihrer Expertise wissen sie, wer für Hilfe, Rat und Tat kontaktiert werden kann.

Das Handbuch für Sicherheitsvertrauenspersonen unterstützt diese bei ihrer täglichen Arbeit für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz und bietet umfangreiche Fachinformation mit zahlreichen Tipps und Beispielen aus der Praxis.

Hinterm Horizont geht's weiter

Ein Lesebuch mit Erfahrungsberichten zur transnationalen gewerkschaftlichen Zusammenarbeit 2017

Hrsg.: Bundesarbeitskammer

Europapraktika der Sozialakademie der Bundesarbeitskammer Österreich (SOZAK) 2017, 66. Lehrgang
Die Europapraktika der SOZAK sollen die TeilnehmerInnen in die Lage versetzen, über ihren eigenen
Arbeitsbereich hinauszuschauen, grenzüberschreitend Netzwerke aufzubauen und somit die Zusammenarbeit der Gewerkschaften in Europa zu verbessern.
Dieses Buch gibt einen Überblick über die Praktika des 66. Lehrgangs der Sozialakademie. Die TeilnehmerInnen haben einen nennenswerten Aspekt ihrer Praktikaerfahrungen herausgegriffen und in Form eines Artikels aufbereitet. Weiters werden besondere Gesprächstermine und Highlights während der vier Wochen angeführt. Die Praktika wurden in 13 verschiedenen europäischen Ländern absolviert: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Litauen, Niederlande, Norwegen, Schweden, Schweiz und Serbien.

Festschrift Zwanzig Jahre ISA

Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen

Hrsg.: Karin Ristic

1997 wurde der ISA als gemeinsamer Verein von Arbeiterkammern und Gewerkschaft gegründet. Seitdem hat der ISA mehr als 450.000 ArbeitnehmerInnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche in der Insolvenz unterstützt. Die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen bei Insolvenz bleibt aber nicht auf die bloße Abwicklung und Vertretung im Einzelfall beschränkt. Der ISA hat auch immer die Gestaltung der Rechtsgrundlagen im Hinblick auf das rechtliche und faktische Umfeld an dieser Schnittstelle von Arbeitsrecht, Insolvenzentgeltsicherung und Insolvenzrecht vor Augen. Diese Festschrift zum 20-jährigen Bestehen des ISA enthält Beiträge, in denen verschiedene Autoren die praktische Arbeit der Insolvenzabwicklung mit fachlicher Expertise verbinden.

Leben verARBEITET

Ausgewählte Texte zum AK-Literaturpreis 2017

Leben verARBEITET lautet der Titel dieser Anthologie mit fünf Geschichten, die sich mit den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen unserer Arbeitswelt und unserer Gesellschaft beschäftigen. Die Bedingungen, unter denen Menschen leben und arbeiten, werden aus fünf unterschiedlichen literarischen Blickwinkeln beleuchtet. Die fünf für den AK-Literaturpreis 2017 ausgewählten Texte beschäftigen sich mit aktuellen gesellschaftlichen Umwälzungen, mit Flüchtlingen, mit Sicherheit und Kontrolle sowie mit prekären Arbeitsverhältnissen, von denen Schriftsteller und Schriftstellerinnen oft selbst betroffen sind.

Der Betriebsrat in Aktion

Vom Lernen ins Tun - der SOZAK Praxisfall

Hrsg.: Brigitte Daumen et al.

In der Hoitzhittn GmbH im Waldviertel brennt der Hut. Gerade mal ein halbes Jahr ist der Betriebsrat in seiner Funktion, schon erfährt er, dass Teile der Produktion geschlossen und Arbeitsplätze nach Tschechien und in die Crowd verlagert werden sollen. Gleichzeitig stehen Entlassungen im Raum und die Beschäftigten haben allerhand Fragen zu Mutterschutz, Mobbing, Versetzung, Gehaltseinstufung, Invaliditätspension etc.

Dieses Buch fasst praktisch und unterhaltsam den einwöchigen Praxisfall an der Sozialakademie
zusammen. Im Mittelpunkt steht die fiktive Geschichte des Betriebsrats der Hoitzhittn GmbH, gespielt durch die TeilnehmerInnen der Sozialakademie. BetriebsrätInnen finden in diesem Werk Strategien, Entscheidungshilfen und handwerkliche Tipps, welche sie in ihrer Professionalität im Umgang mit Medien, mit der Geschäftsführung und den Beschäftigten unterstützen.

Wohlstand der Zukunft

Investitionen für eine sozial-ökologische Wende

Hrsg.: Bundesarbeiterkammer und Österreichischer Gewerkschaftsbund

Die (wirtschafts-)politischen Herausforderungen unserer Zeit sind komplex: hohe Arbeitslosigkeit, ungleich verteilte Vermögen und Chancen, gesellschaftliche Diversität und Klimaziele, die unsere auf Ausbeutung fossiler Energieträger beruhende Lebensweise infrage stellen. Wie kann eine zukunftsfähige Wirtschaftspolitik aussehen, die diesen Anforderungen gerecht wird?

Das strategische Ziel ist klar: der Umbau in Richtung einer sozial gerechten und ökologisch zukunftsfähigen Gesellschaft. Eine zentrale Antwort ist die koordinierte Ausweitung öffentlicher Investitionen, die sowohl zur Zukunftsfähigkeit der österreichischen Daseinsvorsorge beitragen als auch den Arbeitsmarkt entlasten kann. Dazu gehören aber auch Elemente wie die Entwicklung alternativer Wohlstandskonzepte jenseits des Bruttoinlandsprodukts, die Verkürzung der Arbeitszeit und der Umbau der staatlichen Finanzierungsbasis.

Auf der Suche nach Industrie-4.0-Pionieren

Die vierte industrielle Revolution im Werden

Christoph E- Mandl

Welche Realität steckt hinter Begriffen wie Industrie 4.0, vierte industrielle Revolution, Smart Manufacturing, Factories of the Future? Inwiefern verändern Digitalisierung, Hochautomatisierung, Robotik, Vernetzung und 3D-Druck die Arbeitsbedingungen, die Wettbewerbsfähigkeit aber auch die Kunden-Lieferanten-Beziehungen? Christoph Mandl spricht mit MitarbeiterInnen, die mit Robotern zusammenarbeiten, begleitet WerksleiterInnen durch Losgröße-1-Fertigung und begibt sich auf die Suche nach Pionierunternehmen modernster Produktion. Er zeigt, wie Digitalisierung und Automatisierung die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände verändern und macht uns zu ZeugInnen, wie Vernetzung und Globalisierung Hand in Hand gehen.

Arbeit in der Gig-Economy

Rechtsfragen neuer Arbeitsformen in Crowd und Cloud

Hrsg.: Martin RisakDoris Lutz

Das für alle kostengünstig dauernd verfügbare Internet bietet die Möglichkeit für Unternehmen, mit LeistungserbringerInnen statt stabilen Arbeitsverhältnissen nur noch sehr kurzfristige Verträge zur Erbringung einzelner Leistungen (Gigs) abzuschließen. Bei dieser Gig-Economy spielen Plattformen eine sehr wichtige Rolle, die die Verbindung zwischen der Masse potenzieller LeistungserbringerInnen (der Crowd) und den Nachfragern dieser Leistungen herstellen. Die derart erbrachte Arbeit erscheint auf den ersten Blick unreguliert und bietet wenig Schutz, da es sich, so die weitläufige Ansicht, doch um lauter selbständige LeistungserbringerInnen handelt – aber ist das wirklich so?

Das war 2016

Vielfalt: Mit diesem Wort lassen sich unsere Schwerpunkthefte aus dem Jahr 2016 wohl am besten zusammenfassen. Vielfältig waren die Themen, immer wieder beschäftigten wir uns mit dem Thema Vielfalt. Den Auftakt machten wir mit dem Thema „Gewerkschaftliches Engagement“, bei dem viele verschiedene Menschen mit bisweilen sogar gegenläufigen ­Interessen gemeinsam versuchen, Verbesserungen für alle ­ArbeitnehmerInnen zu erreichen.

Die Umqualifizierung von Arbeitsverträgen und gerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen

Das Buch beinhaltet drei Beiträge: Elias Felten referiert den Verfall und die Verjährung bei nachträglicher Umqualifizierung von Vertragsverhältnissen in Arbeitsverhältnisse, Susanne Auer-Mayer nimmt zu sozialversicherungsrechtlichen Fragen bei der Umqualifizierung von Erwerbstätigkeit Stellung und die Senatspräsidentin des OLG Andrea Blaszczyk beschäftigt sich mit den prozessualen Problemen bei der Durchsetzung von arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen.

Mindestlohn im Spannungsfeld zwischen Kollektivvertragsautonomie und staatlicher Sozialpolitik

Hrsg.: Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mosler, Univ. Prof. Dr. Walter J. Pfeil
Buch + e-book, 184 Seiten, ISBN 978-3-99046-182-2, EUR 24,90

Das 2015 in Kraft getretene deutsche Mindestlohngesetz (eine erste Bilanz zieht Olaf Deinert) hat in Österreich Diskussionen aufkommen lassen, ob nicht eine gesetzliche Absicherung des Mindestlohns erforderlich wäre. Immerhin gibt es eine solche in den meisten europäischen Staaten (Beitrag Thorsten Schulten). Freilich sind die Ausgangsvoraussetzungen in Österreich völlig andere wie in Deutschland. Die Kollektivvertragsbindung in Österreich ist über 95 Prozent. Der viel niedrigere Wert in Deutschland war Grund für die Einführung des Mindestlohngesetzes. In Österreich gibt es außerdem Substitutionsinstrumente wie Satzung und Mindestlohntarif (zu den rechtlichen Instrumenten Beitrag Nora Melzer-Azodanloo). Es verwundert daher nicht, dass die Sozialpartner wenig Interesse an einem Mindestlohngesetz zeigen. Andererseits unterliegen in Österreich trotz hoher Kollektivvertragsabdeckung nicht wenige ArbeitnehmerInnen keiner Mindestlohnregelung. Und die Höhe der Mindestlöhne ist unterschiedlich, es gibt auch Kollektivverträge auf niedrigem Niveau. Als Alternative wird von manchen ein bedingungsloses Grundeinkommen genannt (Beitrag Klaus Firlei). Und schließlich stellt sich die Frage, welche Verteilungseffekte und Auswirkungen auf Einkommensungleichheit und Armutsgefährdung ein flächendeckender Mindestlohn hätte (Beitrag Martina Fink/Silvia Rocha-Akis).

Bilanz & Co. Basiswissen und Praxistipps

Ines Hofmann/Ruth Naderer/Markus Oberrauter
420 Seiten, ISBN 978-3-99046-203-4, Euro 29,90

Betriebsräte, Betriebsrätinnen und vor allem ArbeitnehmervertreterInnen im Aufsichtsrat haben eine wichtige Rolle und tragen eine hohe Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und dem Unternehmen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden und die wirtschaftlichen Mitbestimmungsrechte mit Leben zu füllen, benötigen sie mehr denn je umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Um mit Vorstand und KapitalvertreterInnen im Aufsichtsrat auf Augenhöhe zu diskutieren und zu verhandeln, ist das Wissen um Bilanzen, Gewinne, Budgets, Kennzahlen, Kostenrechnung, Investitionen etc unumgänglich. Im Mittelpunkt des Buches stehen der Jahresabschluss und die Interpretation und Einschätzung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens mittels Bilanzanalyse und Kennzahlen. Die gesetzlichen Neuerungen des Rechnungslegungsänderungsgesetzes 2014 sind berücksichtigt. Internationale Rechnungslegungsvorschriften und Kennzahlen sowie der Konzernabschluss werden in Grundzügen dargestellt, ebenso das Wichtigste aus der Kostenrechnung und über Unternehmenskrisen. Die Theorie wird durch zahlreiche Beispiele und Praxistipps für Betriebsrat und Aufsichtsrat angereichert.

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/naderer-ruth-bilanz-co


 

Die Verteilungsfrage. Von Reichtum, Krisen und Ablenkungsmanövern

BAK und ÖGB (Hrsg.)
136 Seiten, ISBN 978-3-99046-209-6, Euro 14,90 (A&W-Blog-Buch)

Kopfschüttelnd werden wir Zeugen, wie das reichste Promille den Rest der Menschheit immer weiter abhängt. Der Abstand zwischen dem reichsten Promille der Menschen und der Mitte der Bevölkerung erinnert an die Gesellschaft zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch in Österreich, wie neue Daten zeigen. Wie kommt es zu dieser dramatischen Entwicklung? Was heißt das für die Mittelschicht und was für jene am unteren Ende der Armutsskala? Wer sind eigentlich die „Reichen“ und wie kommen sie zu ihrem Vermögen? Und vor allem: Wie werden diese Ungerechtigkeiten im täglichen Diskurs so gerechtfertigt, dass sie uns allen recht normal erscheinen? Die Autorinnen und Autoren dieses Buches liefern brandaktuelle Antworten auf die Mutter aller gesellschaftspolitischen
Fragen: die Verteilungsfrage.

Das Besondere daran: Das vorliegende Werk setzt sich aus Blog-Artikeln zusammen. Alle Beiträge sind ursprünglich auf blog.arbeit-wirtschaft.at erschienen. Dort ergänzen Expertinnen und Experten das politische Tagesgeschehen täglich mit Hintergründen und empirisch belegten Kommentaren, die einen erweiterten Blick auf aktuelle Debatten erlauben.

Das Buch steht hier gratis zum Download zur Verfügung:
www.blog.arbeit-wirtschaft.at/ebook

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/die-verteilungsfrage


 

Arbeitszeitrecht für Teilzeitbeschäftigte

Monika Drs/Lisa-Maria Jobst/Wolfgang Kozak
120 Seiten, ISBN 978-3-99046-198-3, Euro 24,90

Das Buch beinhaltet zwei Beiträge zu den Spezifika von Teilzeitbeschäftigungen. Der Beitrag von Drs/Jobst beschäftigt sich mit den Grenzen flexibler Arbeitszeitgestaltung bei Teilzeitverträgen im allgemeinen Arbeitsrecht, der Beitrag von Kozak überwiegend mit den Besonderheiten des neuen Dienstrechtes des wissenschaftlichen bzw. künstlerischen sowie des allgemeinen Personals der österreichischen Universitäten. Das Buch verbindet so generelle Aussagen zum allgemeinen Arbeitszeitrecht und Betrachtungen zu einem Sonderrecht, für das nur in Teilbereichen des allgemeine Arbeitszeitrecht anwendbar ist.

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/drs-monika-arbeitszeitrecht-teilzeitbeschaeftigte

Das war 2015.

Arbeit und Wirtschaft Sammelband

BAK und ÖGB (Hrsg.)
200 Seiten, ISBN 978-3-99046-186-0, Euro 24,90 (10 Hefte gebunden)

Im Jahr 2015 hielt uns ein großes Thema in Atem: die ­Ungleichheit. Wir beschäftigten uns mit ihren verschiedenen Ausprägungen und den negativen Konsequenzen, ob für die Individuen, für die Wirtschaft oder für die Gesellschaft als Ganzes. Die positive Nachricht: Mit der Lohnsteuerreform haben AK und Gewerkschaften immerhin für die ArbeitnehmerInnen eine Entlastung erreicht – Anlass genug, um diese Steuerreform in einem Heft unter die Lupe zu nehmen. Den Auftakt aber machte der 20. Jahrestag des öster­reichischen Beitritts zur EU. Ob prekäre Arbeitsverhältnisse oder die nach wie vor bestehenden Unterschiede zwischen ArbeiterInnen und Angestellten: Auch der Arbeitsmarkt ist weiterhin durch Ungleichheiten gekennzeichnet, mit denen wir uns unter dem Titel „Moderne LastenträgerInnen“ beschäftigt haben.
Im Mai ging es um ein ganz besonderes Jubiläum: den 70-jährigen Kampf des ÖGB für Gerechtigkeit. Im Sommer warfen wir einen Blick in den Süden der EU und setzten uns kritisch mit den Vorgaben von EU und Troika auseinander sowie mit deren negativen Konsequenzen. Und schon damals beschäftigten wir uns mit der prekären Situation von Flüchtlingen in Ländern wie Italien oder Griechenland – die nicht zuletzt eine der Ursachen dafür war, dass sich die Flüchtlinge im Sommer auf die Weiterreise unter anderem in Richtung Österreich machten.
Die Ungleichheit selbst war Schwerpunkt unserer August-Nummer, im September befassten wir uns mit den verschiedenen Facetten der Datenwirtschaft. In den Herbst starteten wir mit dem Thema Entschleunigung und ließen wegen des Themas Bildung die Köpfe rauchen. Das Jahr ließen wir mit einem positiven Thema ausklingen, nämlich dem guten Leben: Was bedeutet das? Was könnte oder sollte es bedeuten? Und wer setzt sich dafür ein? Eine Neuerung gab es bei unserer Reihe über die ­Sozialakademie: Unter „Neues aus der Sozak“ stellen wir aus­gewählte Abschlussarbeiten vor.
Zehn große Interviews haben wir dieses Jahr geführt. Wir sprachen mit der früheren EU-Staatssekretärin Brigitte Ederer, mit der „obersten Arbeitsinspektorin“ Anna Ritzberger-Moser, ihres Zeichens Leiterin der Sektion „Arbeitsrecht und Zentral-Arbeitsinspektorat“ im Sozialministerium, mit ÖGB-Präsident Erich Foglar blickten wir zurück auf 70 Jahre ÖGB und in die Zukunft. Mit AK-Direktor Werner Muhm sprachen wir über die Lohnsteuerreform, der deutsche Journalist Harald Schumann ließ uns an seiner Kritik an der Krisenpolitik von EU und Troika teilhaben, mit dem OECD-Verteilungsexperten Michael Förster sprachen wir über Ungleichheiten. Sabine Köszegi vom Institut für Managementwissenschaften warf mit uns einen kritischen Blick auf die digitale Arbeitswelt, mit dem Soziologen Franz Astleithner sprachen wir über Be- und Entschleunigung, mit Bildungswissenschafterin Christiane Spiel über die Chance Bildung und mit dem Politikwissenschafter Ulrich Brand besprachen wir das gute Leben.
 Der Arbeit&Wirtschaft-Sammelband 2015 bietet Ihnen wieder den etwas anderen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/das-war-2015

Neuerungen im Arbeitsrecht 2016

Thomas Kallab
2. Auflage 2016, 188 Seiten, ISBN 978-3-99046, Euro 19,90

Das Buch bietet einen aktuellen Überblick über die wesentlichsten gesetzlichen Änderungen zum Jahreswechsel wie die Einschränkung von All-in-Verträgen, Konkurrenzklauseln und Ausbildungskostenrückerstattung, das einklagbare Recht auf einen Lohn- bzw. Gehaltszettel, Kündigungsschutz nach einer Fehlgeburt und Karenzanspruch für Pflegeeltern ohne Adoptionsabsicht uvm sowie über kürzlich ergangene Gerichtsentscheidungen, welche insbesondere für Betriebsräte von Interesse sind. Darüber hinaus werden die arbeitsrechtlich relevanten Änderungen in den sozialversicherungsrechtlichen Werten, wie zB Geringfügigkeitsgrenze, Höchstbeitragsgrundlage usw erläutert und übersichtlich dargestellt. Enthalten sind auch Verweise auf weiterführende Information zu den einzelnen Themen sowie ein erweitertes e-book inside mit den Volltexten der besprochenen Entscheidungen.

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/kallab-thomas-neuerungen-arbeitsrecht-2016

Migration und Lehre

Über die Ursachen der unterschiedlichen Nutzung des österreichischen Lehrstellenangebotes

In dieser Studie wird der Frage nachgegangen, warum sich Jugendliche mit Migrationshintergrund für eine Lehrausbildung entscheiden, aber vor allem auch, warum Jugendliche keine Berufsausbildung absolvieren. Befragt wurden Jugendliche mit Migrationshintergrund in Berufsschulen, in überbetrieblichen Lehrausbildungen, weiters Ausbildner/innen und Eltern in Wien und Vorarlberg. Betrachtet werden auch Unterschiede bei dieser wichtigen Entscheidung von Jugendlichen mit türkischer, bosnisch-kroatisch-serbischer und mit deutscher Muttersprache. Die Publikation versteht sich als Anregung zum bildungspolitischen Diskurs und richtet sich an Pädagogen/innen der Berufsschulen und überbetrieblichen Lehrausbildung, an Ausbildner/innen sowie an die Politik und allen an diesem Thema Interessierten.

Konsolidierung von Rechtsvorschriften

Über den buchstäblichen und den lesbaren Text von Gesetzen

Der Begriff der Konsolidierung wird in diesem Buch im Kontext der österreichischen Rechtsinformation gesehen. Angesichts der häufigen Anpassung und Änderung von Gesetzen durch Novellen ist eine der Grundvoraussetzung der Überschaubarkeit der Rechtsordnung die Aufbereitung der Rechtsvorschriften durch Schaffung eines lesbaren konsolidierten Gesetzestextes, auch Kunsttext genannt. Zentrale Fragestellungen sind dabei: Was ist ein Kunsttext? Wie funktioniert das Erstellen solcher Kunsttexte im Detail? Beschränkt sich die Konsolidierung tatsächlich nur darauf, simple Textaktualisierungen durchzuführen? Oder spielt nicht auch die Zeit, also die Geltung dieser Texte, eine wesentliche Rolle? Welche Herausforderungen ergeben sich für die Ersteller einer Konsolidierung, wenn Novellen des Gesetzgebers in ein bestehendes Gesetz eingearbeitet werden sollen? Und welche Möglichkeiten gibt es, das konsolidierte Recht jenen, an die es gerichtet ist, zugänglich zu machen?

Das Scheitern des neoklassischen Paradigmas - Wirtschaftpolitik in der EU

Wirtschaftswissenschaftliche Tagungen der AK Wien Band 19

Europas Wirtschaft befindet sich im achten Jahr der tiefen wirtschaftlichen und sozialen Krise. An deren Beginn stand das fehlgeleitete Vertrauen in die Selbstregulierungsfähigkeit und Stabilität der Finanzmärkte. Die Krise wurde verschärft durch die negativen Wirkungen von Sparpolitik und Lohnsenkungen auf gesamtwirtschaftliche Nachfrage, Verteilung und Beschäftigung. Damit ist die europäische Wirtschaftspolitik gescheitert. Mit diesem Scheitern wird auch die zugrundeliegende ökonomische Theorie infrage gestellt. Die Neoklassik postuliert all jene Verheißungen, die nun falsifiziert wurden: stabile Finanzmärkte, expansive Effekte von Staatsausgabenkürzungen, Vollbeschäftigung durch Deregulierung der Arbeitsmärkte. Was sind die Ursachen des Scheiterns der neoklassischen Theorie? Wie können ökonomische Theorie und Wirtschaftspolitik besser fundiert werden, also den empirischen Zusammenhängen und den gesellschaftlichen Herausforderungen angemessener gestaltet werden? Geht es bei der Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen wirtschaftspolitischen und theoretischen Positionen nur um wissenschaftliche Kriterien oder auch um Fragen der ökonomischen und politischen Macht? Diesen und verwandten Fragen gehen die Beiträge des neunzehnten Bandes der Reihe „Wirtschaftswissenschaftliche Tagungen der AK Wien“ nach.

Diversität im Kochtopf

Eine Reise in die Herzen und Töpfe rund um die Welt. Ein Kochbuch von und mit Arbeitssuchenden in Wien
Soliman Zeinab

Essen dient nicht nur der Nahrungsaufnahme, sondern kann auch zur Völkerverständigung und zum Abbau von Ängsten beitragen. Denn Integration geht auch durch den Magen. Teilnehmer/innen eines BFI-Fortbildungskurses, die aus allen Erdteilen kamen, erzählen, warum sie nach Österreich gekommen sind und stellen jeweils ein landestypisches Rezept vor.

Unselbstständig. Selbständig. Erwerbslos

Studie zu Problemen von Künstlerinnen in der sozialen Absicherung aus juristischer Sicht

Barbara Trost, Birgit Waldhör, Tanja Iljkic

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, durchbrochen von Arbeitslosikgeit, und ständiger Wechsel von Selbständigkeit und Unselbständigkeit bewirken Lücken im Sozialversicherungsschutz. Ein Zustand, der zu Armutsgefährdung und Armut führen kann. Betroffen sind überwiegend freiberuflich Tätige, wie z.B. Erwachsenenbildner/innen, (Sport)Trainer/innen, Mental Coaches, insbesondere jedoch Kunstschaffende. Anhand der Künstler/innen werden in diesem Buch Lücken im Sozialversicherungsschutz untersucht. Es wird aufgezeigt, wie tatsächlich missliche Situationen durch Information und richtigen Umgang mit Behörden vermieden werden könnten bzw. in welchem Umfang Rechtsanwendung und Gesetze selbst für Probleme verantwortlich sind. Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung, nicht nur für Kunstschaffende.

How to make it work

Strategische Ansätze für eine Politik, die Arbeit schafft

Hrsg.: Bundesarbeiterkammer und Österreichischer Gewerkschaftsbund

Die AutorInnen dieses Buches wollen Anstoß zum Weiterdenken und konkreten politischen Handeln geben. Sie forschen nach Ursachen der prekären Arbeitsmarktlage und leuchten strategische Ansätze für eine Politik aus, die dem etwas entgegenstellt. Das Besondere daran: Das vorliegende Werk wurde als Blog-Artikel geboren. Alle Beiträge sind ursprünglich auf blog.arbeit-wirtschaft.at erschienen. Dort werden täglich Hintergründe zu aktuellen Debatten ausgeleuchtet. Das Buch ist also Spiegel und Anstoß zur aktuellen arbeits- und wirtschaftspolitischen Debatte zugleich.

Das Buch steht hier gratis zum Download zur Verfügung: www.blog.arbeit-wirtschaft.at/ebook

Die Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen

Brauchen wir das? Wie geht das? Wer macht das? AnbieterInnen und betriebliche Fallbeispiele aus der Praxis

HerausgeberInnen: Alexander Heider, Johanna Klösch

Krank machende arbeitsbedingte psychische Belastungen gehören zu den unterschätzten Gefahren der Arbeitswelt. Sie verursachen enormes Leid für Beschäftigte und hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten – Tendenz steigend.

Die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung psychischer Belastungen bietet hier die beste Prävention. Sie erlaubt einen Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte. Das Fachbuch unterstützt, leicht verständlich, bei der Konzeption, Planung und Durchführung der Evaluierung psychischer Belastungen und stellt ausgewählte ExpertInnen vor. Erstmals liefern ausgewählte AnbieterInnen betriebliche Fallbeispiele aus der Praxis und effektive Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von ArbeitnehmerInnen.

Nationale Arbeitsbeziehungen und Lohnpolitik in der EU 2004-2014

Von der Tarifautonomie zum EU-Interventionismus? Wirtschaftswissenschaftliche Tagungen der AK Wien Band 18

Der Sammelband bietet einen Überblick über die nationalen Arbeitsbeziehungen und die Lohnpolitik in der EU vor und seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise. Er vereinigt Beiträge, die in den Jahren 2007 bis 2014 verfasst wurden.
Kollektive Arbeitsbeziehungen (sozialer Dialog, Kollektivverträge auf der Branchenebene, betriebliche Interessenvertretung etc.) waren bis zum Einsetzen der Krise 2008/09 wichtige Merkmale der kontinentaleuropäischen, der nordeuropäischen und der mediterranen Kapitalismusvariante.
Mit der schrittweisen Durchsetzung des Neoliberalismus unterlagen die Institutionen der kollektiven Arbeitsbeziehungen einer graduellen Erosion, wobei die nationalen Unterschiede sehr groß waren. Im Zuge der Krise verstärkte sich die neoliberale Ausrichtung der wirtschaftspolitischen Steuerung der EU, d. h. die Fokussierung auf Konsolidierung der öffentlichen Haushalte durch ausgabenseitige Kürzungen, auf Verbesserung der preislichen Konkurrenzfähigkeit durch Senkung der Arbeitskosten und auf Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeitsmärkte.
Im Bereich der Lohnpolitik erfolgte ein Paradigmenwechsel, nämlich von der Akzeptanz der Tarifautonomie hin zu einem EU-Interventionismus. Besonders betroffen von den Eingriffen in den nationalen Lohnpolitiken und den nationalen Kollektivverhandlungssystemen waren bislang die finanziell von der Troika unterstützten Krisenländer.
Finanzdominierter Kapitalismus, neoliberale Wirtschaftspolitik der EU und die Krise haben die Machtressourcen der Gewerkschaften in all ihren Dimensionen weiter geschwächt. Revitalisierungsstrategien der Gewerkschaften setzen deshalb auf die Erneuerung und Stärkung ihrer organisatorischen und gesellschaftlichen Ressourcen.

Organisationsformen der Arbeit

Theorie und Praxis eines Aktionsforschungsmodells am Beispiel der Sozialakademie
AutorInnen: Konrad Hofer, Hrsg.: Brigitte Daumen

Wie wird Arbeit organisiert und wie haben sich die Organisationsformen von Arbeit in den Unternehmen während der letzten Jahre verändert? In den Betrieben wird schon lange nicht mehr nach dem tayloristischen Prinzip gearbeitet – eine Gegenbewegung ist entstanden, die mit Schlagworten wie Strukturwandel, Ökonomisierung der Arbeitswelt, Digitalisierung etc. verbunden ist. Unternehmen fordern von ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zunehmend mehr Flexibilität, moderne IT-Anwendungen machen dies leicht möglich. Gesundheitliche Belastungen wie Stress und Burn-out unter den Beschäftigten nehmen stark zu.

Diese Entwicklungen sind für Betriebsrätinnen und Betriebsräte genauso wie für Gewerkschaften zentral und werden im Lehrgang Sozialakademie, dem umfassendsten Ausbildungsangebot von AK und VÖGB, in dem Modul „Organisationsformen der Arbeit“ aufgegriffen. Dabei bedienen sich die TeilnehmerInnen des Lehrgangs der Methoden des Aktionsforschungsansatzes. Das Charakteristikum der Aktionsforschung ist, dass die Betroffenen – hier also die Betriebsrätinnen und Betriebsräte – Fragestellungen zu Themen ihres eigenen beruflichen Umfelds untersuchen. Im vorliegenden Band werden die Forschungsschwerpunkte der letzten Jahre genauer beschrieben:
„Betriebliche Veränderungen und die Rolle des Betriebsrates“, „Grenzen der Arbeits-und Leistungsfähigkeit“, „Technik und Arbeit“ sowie „Flexible Arbeitsorganisationen – flexible Arbeitszeiten“. Außerdem wird das Thema „Aktionsforschung und Gruppendynamik“ im Lernkontext der Sozialakademie dargestellt und die länderübergreifende Zusammenarbeit mit der Europäischen Akademie in Frankfurt im Modul Organisationsformen der Arbeit vorgestellt.

Das war 2013

Die Gedankenwelt der Arbeiterschaft

Hrsg.: Kammer für Arbeiter und Angestellte / Österreichischer Gewerkschaftsbund

Zehn große Interviews haben wir dieses Jahr geführt. Wir sprachen mit dem Vermögensforscher Thomas Druyen, dem neuen AK-Präsidenten Rudi Kaske, der Landesgeschäftsführerin des AMS OÖ Birgit Gerstorfer, der wissenschaftlichen Leiterin der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) Ursula Holtgrewe, dem ÖGB-Präsidenten Erich Foglar, dem ÖGJ-Vorsitzenden Sascha Ernszt, dem Leitenden Sekretär des ÖGB Bernhard Achitz, dem Obmann des Österreichischen Verbandes Gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV) Karl Wurm, dem stv. Bundesgeschäftsführer der GPAdjp Karl Proyer und dem Soziologen Philipp Korom.
Der Arbeit&Wirtschaft-Sammelband 2013 bietet Ihnen wieder den etwas anderen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Arbeit und Wirtschaft - Das war 2014

Rund um Europa: Damit begann 2014 der Heftreigen der "Arbeit & Wirtschaft", den dieser Sammelband zusammenfasst. Darin blickte die Redaktion in die Länder rund um uns, berichtete über die Lage der ArbeitnehmerInnen in diesen Ländern sowie von Mythen und Herausforderungen in Sachen EU-Erweiterung. Der „Femme géniale“ widmete sich A&W sogleich in der zweiten Ausgabe. Mit Europa selbst beschäftigte sie sich angesichts der Wahlen zum Europäischen Parlament unter dem kämpferischen Motto „Den Stier bei den Hörnern packen“. Im Mai ging es um das „Märchen vom Sparen“. Im Sommer machte sie einen Ausflug in das ferne Reich der Vielfalt China und befassten sich mit den Arbeitsbedingungen der dortigen ArbeitnehmerInnen. Mit dem Verteilungsk(r)ampf beschäftigte sie sich im August, im September stand die Arbeit&Wirtschaft unter Strom. Nach der Urlaubszeit startete sie mit dem „ Gesundheitsrisiko Arbeit“ in den Herbst. Im November ging es darum, ein „Wörtchen mitzureden“ und im Dezember schloss sie den Reigen mit dem „Globalen Geldverstecken.“

Gesund, sozial und nachhaltig managen

Handbuch für verantwortungsvolle Führungskräfte

Hrsg.: Gerald Musger

Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen sprechen aus eigener Erfahrung und geben in diesem Handbuch ihre Empfehlungen zu praktischen Fragen: Wie leite ich ein Mitarbeitergespräch, damit es gelingt? Was kann ich als Führungskraft für echte Gleichberechtigung tun? Wie kann die Burn-out-Gefahr gestoppt werden? Wie nehme ich meine Verantwortung wahr, Mobbing zu verhindern bzw. abzustellen? Wie lassen sich unvermeidliche Konflikte produktiv managen? Wie lassen sich die Daten und die Privatsphäre der Mitarbeiterinnen gleichermaßen schützen?

Wir verdienen mehr!

Gleichberechtigung und faire Einkommen für Frauen
Barbara Lavaud, Barbara Marx

Die Schere zwischen den Einkommen von Frauen und Männern ist in Österreich überdurchschnittlich hoch: In der Privatwirtschaft verdienen Arbeiterinnen 68 Prozent und weibliche Angestellte nur 66 Prozent des jeweiligen Männereinkommens. Woher kommt diese skandalöse Ungleichheit? Gibt es hierzulande für Frauen mehr Handicaps und Nachteile als anderswo? Kann man dagegen etwas tun?

Das war 2012

Zehn große Interviews haben wir dieses Jahr geführt, sechs davon mit Frauen. Wir sprachen mit Bankerin Gertrude Tumpel-Gugerell, Arbeitsrechtexpertin Sieglinde Gahleitner, Naturfreunde-Präsident Manfred Pils, Theologin Ingeborg Gabriel, Politikwissenschaftler Colin Crouch, Historiker Manfred Zollinger, Europaparlamentarierin Evelyn Regner, akademische Wahlforscherin Sylvia Kritzinger, AK-Steuerexperte Otto Farny sowie Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits.

Der Arbeit&Wirtschaft-Sammelband 2012 bietet Ihnen wieder einen etwas anderen Rückblick auf das vergangene Jahr.

Alterssicherung mit Zukunft

Wie wir mit Änderungen in der Arbeitswelt und bei der Zusammensetzung der Bevölkerung zurechtkommen können

Bernhard Schwarz

Im Herbst 2010 hatte die im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz eingerichtete Kommission zur langfristigen Sicherung der Pensionen die vom Gesetz in Dreijahresabständen vorgesehene Aufgabe, ein Gutachten zu erstellen. Thema des Gutachtens sollte einerseits eine ­Prognose sein, wie sich die Perspektiven für die Finanzierung des Systems in den nächsten Jahren nach aktuellen Erwartungen entwickeln, andererseits sollten aus diesem Befund Empfehlungen für Maßnahmen im Pensionsrecht abgeleitet werden. 

Der Autor bringt Fakten und Zusammenhänge, die von der Pensionskommission beschlossen wurden. Das Für und Wider für bestimmte Systeme oder Entwicklungen wird sorgfältig gegenübergestellt. Vorschläge für künftige Veränderungen beruhen freilich allein auf den Überlegungen des Autors.

Anton Benya und der Austrosozialismus

Erinnerungen und Gedanken

Hrsg.: Heinz Kienzl, Herbert Skarke

Dieses Buch ist Anton Benya zu seinem 100. Geburtstag gewidmet. Heinz Kienzl, Thomas Lachs, Herbert Tumpel, Werner Muhm und Heinz Zourek, allesamt vormals im Stab von Anton Benya, haben Beiträge geschrieben. Zeitzeugen und Zeitzeuginnen (Hannes Androsch, Karl Blecha, Heinz Fischer, Oskar Grünwald, Lore Hostasch, Ferdinand Lacina, Rudolf Pöder, Gertrude Tumpel-Gugerell, Fritz Verzetnitsch und Franz Vranitzky) erinnern sich. 

Abgeschlossen wird das Buch durch ein Interview mit Anton Benya, aufgenommen im Jahre 1990.

Verteilen statt verspielen

Wege zu mehr Verteilungsgerechtigkeit

Hrsg.: Wolfgang Katzian, Lucia Bauer, David Mum

Wer für mehr Verteilungsgerechtigkeit und höhere Steuern eintritt, setzt sich leicht dem Vorwurf aus, Mitglied einer Neidgesellschaft zu sein, die anständige und fleißige Menschen um die Erfolge ihrer Arbeit bringen will. Beides gilt es zu hinterfragen. Denn nicht nur die Umverteilung durch Steuern und Sozialleistungen, sondern auch die Verteilung der Markteinkommen ist Ausdruck gesellschaftlicher Werturteile und nicht individueller Leistungen.

Wien 1, Stubenring 1

Persönliche Erinnerungen von und an österreichische Sozialministerinnen und Sozialminister

Hrsg.: Tom Schmid

Das Buch beschäftigt sich mit dem Sozialressort von 1980 bis zur Gegenwart.

Christen in der Arbeitswelt

Die vorliegende Sammlung von Reden und Aufsätzen des bekannten Religionssoziologen Paul M. Zulehner kreist um die Arbeit sozialpolitisch engagierter Christinnen und Christen. Ihr Engagement wird von den Werten Freiheit, Gerechtigkeit und Wahrheit (Sinn) begleitet. Diese sind miteinander unlösbar verwoben.

In den Schlüsselbegriffen der Katholischen Soziallehre heißt dies Solidarität, Subsidarität und Personalität. Nicht zuletzt ist eine den Soziallehren der Kirche verpflichtete Politik auch darauf angewiesen, dass die Kirchen selbst kraftvoll sind und sich nicht in die spirituelle Innerlichkeit zurückziehen.

In Arbeit geeint

Ein Beitrag zum zielgruppenorientierten Dialog am Beispiel türkeistämmiger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anhand spezifischer Fragestellungen

Thom Kinberger, Robert Könitzer, Peterseil Malgorzata, Mehmet Soytürk

Welche Geschichten stecken hinter den Zahlenreihen groß angelegter Statistiken zum Thema Integration am Arbeitsplatz? Wie gehen Betroffene mit allgemeinen Vorurteilen und gewachsenen Gesellschaftsbildern um? Welche Rolle spielen türkeistämmige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Arbeitswelt?

Soziale Bewegungen und Social Media

Handbuch für den Einsatz von Web 2.0
Hans Christian Voigt, Thomas Kreiml

Das Web 2.0 eröffnet vielfältige Möglichkeiten, gesellschaftspolitische Anliegen zu thematisieren. Mit seinen offenen, partizipativen und vernetzenden Strukturen bietet es sich geradezu für den zivilgesellschaftlichen Einsatz an. Belegt wird das durch erfolgreiche Projekte wie die NachDenkSeiten, die #unibrennt-Bewegung, Betriebsrät_innen im Web oder erfolgreiche Online-Kampagnen diverser NGO und Bürgerinitiativen, die Social Media für Informations-, Kommunikations- und Mobilisierungszwecke nutzen.

Erfolgsfaktor Gesunde Arbeit

Arbeitswissenschaftliche Fakten für die betriebliche Praxis

Harald Bruckner, Renate Czeskleba

Neue Kommunikationsmöglichkeiten und Technologien ermöglichen Arbeitsabläufe, deren Dichte kaum Zeit für Pausen und Erholung lässt. Burnout als spezielle Stressfolge ist zentrales Problem der heutigen Leistungsgesellschaft.

Auf Betriebsebene braucht es einen ganzheitlichen gesundheitsförderlichen Ansatz, denn arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und deren Arbeitsbelastungen fügen den ArbeitnehmerInnen enorme gesundheitliche Schäden und damit oft großes menschliches Leid zu.

Das Buch erhebt den Anspruch, einen Überblick der wichtigsten Strategien, Wege und Maßnahmen zu geben, die das Gesundheitsniveau und damit die Arbeits- und Leistungsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen verbessert.

Ein Schritt weiter - im Auftrag der Gewerkschaft

Wirtschaft braucht Demokratie

Hrsg.: Sepp Wall-Strasser, Bernd Freytag, Franz Huber, Beate Gotthartsleitner

Vor 90 Jahren wurde in Österreich das Betriebsrätegesetz beschlossen. Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, hat sich der ÖGB Oberösterreich entschieden, ein Theaterstück am Landestheater Linz in Auftrag zu geben: Autor Bernd Freytag holt mit dem Stück unter anderem die Spannungen in der Arbeitswelt aber auch Existenzängste von Betriebsrätinnen und Betriebsräten vor den Vorhang. Das Buch gibt nicht nur einen Überblick über die Entstehung und die 90jährige Geschichte des Betriebsrätegesetzes. Es beinhaltet auch den Gesamttext des Theaterstücks „Ein Schritt weiter – im Auftrag der Gewerkschaft!“. Literarische Texte zur Arbeitswelt und Betriebsratstätigkeit, zu Ungerechtigkeiten und zur Demokratie runden das Buch ab.

Grundlagen eines Europäischen Sozialmodells aus Arbeitnehmerperspektive

Eine Reihe bekannter AutorInnen nimmt in diesem Buch eine Standortbestimmung Europas - vor allem in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht - vor und kommt zu dem Schluss, dass das Modell Europa eine Antwort auf die Globalisierung sein kann.

Die Politik in Europa muss dazu aber geändert werden. Wenn das Vertrauen in Europa wachsen soll, ist nicht zuletzt die soziale Vertiefung Europas notwendig.

Hetzer stoppen - CD (Achtung! MP3-Format)

Propaganda entlarven. Vorurteile entkräften. Im Betrieb. Am Stammtisch. Bei öffentlichen Veranstaltungen

Willi Mernyi, Michael Niedermair

Das Hörbuch wendet sich an Menschen, für die Zivilcourage mehr ist als ein Schlagwort. Es ist für diejenigen, die dem demagogischen Klima, das sich am Arbeitsplatz, im persönlichen Umfeld und in der Öffentlichkeit auszubreiten droht, etwas entgegensetzen wollen.

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