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Der Fachverlag

Varia

Gesundheitsrecht

Eine systematische Darstellung der österreichischen Rechtslage von Barbara Födermayr, Angelika Hais, Helmut Ivansits, Stephanie Prinzinger

Das Buch bietet eine Einführung in die sozialpolitischen und vor allem rechtlichen Grundlagen des österreichischen Gesundheitssystems und einen umfassenden Überblick über die Gesundheitsrechtslage. Es wendet sich an Studierende, Praktiker und alle Personen, die den Aufbau des Gesundheitssystems nachvollziehen wollen. Das Gesundheitsrecht umfasst außer der Sozialversicherung zahlreiche andere Rechtsmaterien, wie unter anderem das Arnzeimittel- und Medizinprodukterecht, das Blut- und Gewebesicherheitsrecht, das Krankenanstaltenrecht, das Recht der Gesundheitsberufe und die Sanitätsgesetze. Breiter Raum wird dem Organtransplantationsrecht, dem Fortpflanzungsmedizinrecht und dem medizinischen Gentechnikrecht gewidmet. Abschnitte über das Pflege- und Behindertenwesen und über Rehabilitation, Prävention, Qualitätssicherung, Gesundheitsplanung und Gesundheitstelematik komplettieren den Überblick.

Easy Cooking

Das T.I.W.-Kochbuch

Hrsg: ÖGB Verlag

Dieses Kochbuch ist für Menschen gedacht, die gerne kochen wollen, aber Probleme haben, Rezepte zu lesen oder umzusetzen. Alle Rezepte wurden Schritt für Schritt fotografiert und kommen somit ohne große Beschreibung aus. Jedes Rezept wurde von Jugendlichen des Vereins TIW probegekocht und für gut befunden.

Studie zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege bei NutzerInnen von Pflegekarenz/Pflegeteilzeit

Integrierte Evaluierung durch Registerforschung und Befragung von NutzerInnen

Seit 2014 besteht in Österreich die Möglichkeit, zur Pflege eines/einer pflegebedürftigen nahen Angehörigen Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit in Anspruch zu nehmen. Zwei Drittel der jährlich 1.400 NutzerInnen sind Frauen, das mittlere Alter beträgt 50 Jahre. Pflegekarenz wird verstärkt im ländlichen Raum in Anspruch genommen. NutzerInnen präferieren die Pflegekarenz gegenüber der Pflegeteilzeit und nehmen zumeist die maximal möglichen drei Monate in Anspruch. Der häufigste Fall ist, dass sich bei dem/der Angehörigen, der/die schon länger pflegebedürftig ist, der Pflegebedarf erhöht. Betroffene nutzen sehr unterschiedliche Informationsquellen über die Pflegekarenz, alternative Lösungen sind nur teilweise bekannt. Etwa 20 % der NutzerInnen sind im Jahr vor der Pflegekarenz dauerhaft beschäftigt, etwa 40 % langfristig und etwa 30 % kurzfristig beim AMS vorgemerkt. Die Beschäftigungsquote nimmt vor der Pflegekarenz steil ab und steigt danach wieder allmählich an, wobei die spezielle demografische Struktur der NutzerInnen bedacht werden muss.

Von zehn NutzerInnen geben acht an, dass sie das Pflegeziel erreichen konnten, und neun würden wieder in Pflegekarenz gehen. Verbesserungsbedarf wird vor allem bei der zeitlichen Beschränkung der Pflegekarenz auf maximal drei Monate geortet. Informationsmaterial sollte verstärkt etwa bei ÄrztInnen und beim Sozialministeriumservice und idealerweise in Printform zur Verfügung gestellt werden.

Umbrüche. Umdenken

Arbeit und Gesellschaft aus wissenschaftlicher und betrieblicher Perspektive

Arbeit und Gesellschaft aus wissenschaftlicher und betrieblicher Perspektive Thomas Kreiml; Julia Hofmann; Hilde Weiss

Neuerungen im Arbeitszeitrecht

Alle Änderungen auf einen Blick

Das Buch gibt einen Überblick über alle Änderungen im Arbeitszeitrecht. Die Gesetzestexte Arbeitszeitgesetz und Arbeitsruhegesetz sind in der aktuellen Fassung abgedruckt, die Änderungen hervorgehoben und mit Kurzbemerkungen versehen.

Inkl. E-Book!

Ausgeliefert

Fahrräder, Apps und die neue Art der Essenszustellung

Digitalisierung ist eine Entwicklung, die sich in allen gesellschaftlichen Teilbereichen bemerkbar macht, so auch in der Essenszustellung. Die Online-Bestellung von Essen ist ein stetig wachsender Markt: Mehr und mehr Menschen nutzen das Internet und Apps, um sich Speisen liefern zu lassen. Junge Firmen wie Deliveroo, UberEats und Foodora bedienen die wachsende Nachfrage, diese geben sich als neuartig, hierarchiefrei und ökologisch. Doch was verbirgt sich hinter diesen vermeintlichen Start-Ups? Wie funktioniert deren Geschäftsmodell? Und wie sozial nachhaltig ist dieser wachsende Beschäftigungssektor?

Um diese Fragen beantworten zu können, befasste sich der Autor ein Jahr lang intensiv mit dieser Branche: Er fuhr selbst als Essenslieferant und führte zahlreiche Interviews mit FahrerInnen, GewerkschafterInnen und SozialwissenschaftlerInnen. Dieses Buch zeichnet ein inhaltlich dichtes Bild über eine rasant heranwachsende Industrie, denn ein Bild von gegenwärtigen Tendenzen in der Arbeitslandschaft zu bekommen, ist fundamental wichtig, um das Zukünftige im Sinne des Gemeinwohls gestalten zu können. Die Zukunft der Arbeit ist nicht vorbestimmt, sondern das Resultat von Interessenskonstellationen und Aushandlungen.

Bilanz & Co

Betriebsräte, Betriebsrätinnen und vor allem ArbeitnehmervertreterInnen im Aufsichtsrat haben eine wichtige Rolle und tragen hohe Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und dem Unternehmen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden und die wirtschaftlichen Mitbestimmungsrechte mit Leben zu erfüllen, benötigen sie mehr denn je umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Um mit Vorstand und Kapitalvertretung im Aufsichtsrat auf Augenhöhe zu diskutieren und zu verhandeln, ist das Wissen um Bilanzen, Gewinne, Budgets, Kennzahlen, Kostenrechnung, Investitionen etc. unumgänglich. Im Mittelpunkt des Buches stehen der Jahresabschluss sowie die Interpretation und Einschätzung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens mittels Bilanzanalyse und Kennzahlen.

Überall ist Zukunft

Die Gesellschaft im digitalen Zeitalter gestalten
Hrsg.: Sylvia Kuba

Überall ist Zukunft und die Zukunft ist digital. Der Kampf darum, wie diese Zukunft aussehen wird, hat längst begonnen. Die Interessen von Arbeit und Kapital, von öffentlich und privat sowie der traditionellen Wirtschaft und der New Economy prallen im Zuge der Digitalisierung aufeinander.

Wie wirkt Digitalisierung auf die Gesellschaft? Wie beeinflusst sie die Arbeitswelt? Wie setzen wir Technik ein, damit sie nicht nur einer kleinen Elite, sondern der breiten Bevölkerung nützt? Und wie gestalten wir die Regeln neu, um die Tür zu einer gerechteren Gesellschaft zu öffnen? Dieses Buch liefert Antworten darauf und bietet Orientierung für alle, die sich mit den gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Zukunft beschäftigen wollen.

Sicherung des Bestandes von Arbeitsverhältnissen

Ausgewähltes aus dem Kündigungsanfechtungsrecht und der Wiedereingliederungsteilzeit
Hrsg.: Wolfgang Kozak

Die Bestandssicherung von Arbeitsverhältnissen zählt zu den umstrittensten und emotionalsten Bereichen des Arbeitsrechts. Das eine solche nicht unbedingt auf die Anfechtungsmöglichkeiten von Kündigungen zu reduzieren ist, zeigt vorliegender Band. Die Regelungen zur Integration nach schwerer Erkrankung ist eine in jüngster Zeit geschaffene Möglichkeit, bereits früh den Bestand des Arbeitsverhältnisses zum Vorteil von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu sichern, indem eine schrittweise Eingliederung in den Arbeitsalltag möglich wird. Daher sind in diesem Buch Beiträge zum Kündigungsanfechtungsrecht und zur neuen Wiedereingliederungsteilzeit enthalten.

Lernkartei Arbeits- und Sozialrecht

Die Lernkartei Arbeits- und Sozialrecht bietet

  • Gesamtüberblick über das Arbeits- und Sozialrecht
  • Unterstützung der Prüfungsvorbereitung
  • Nach Themen gegliedert
  • Nennung der einschlägigen Gesetzesbestimmungen
  • Verweis auf die entsprechenden Seiten der Prüfungsliteratur (Universität Wien)

Diese Lernkartei versteht sich als Unterstützung für die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung aus Arbeits- und Sozialrecht. Ziel der Lernkartei ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, die Prüfungssituation zu simulieren und entweder gemeinsam die Präsentation des erlernten Wissens zu trainieren oder alleine den Lernfortschritt anhand von Prüfungsfragen festzustellen.

Es sind Fragen aus allen prüfungsrelevanten Gebieten des Arbeits- und Sozialrechts enthalten, wenngleich das Format der Lernkartei es natürlich nicht erlaubt, jedes Detail in einer gewissen Tiefe zu behandeln. Wir empfehlen daher das Studium der einschlägigen Lehrbücher und anschließend die Überprüfung und Vertiefung des Erlernten anhand der Lernkartei, um optimal auf die Prüfung vorbereitet zu sein.

Handbuch für Sicherheitsvertrauenspersonen

Harald Bruckner, Johanna Klösch, Julia Nedjelik-Lischka, Petra Streithofer
Hrsg.: Hildegard Weinke

Sicherheitsvertrauenspersonen sind ArbeitnehmervertreterInnen mit einer besonderen Funktion beim Sicherheits- und Gesundheitsschutz. Sie sind die Drehscheibe, wenn es um sicherheits- und gesundheitsrelevante Aspekte im Betrieb geht. Sie sind es, die für die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb ein offenes Ohr haben, wenn es um Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit geht. Sicherheitsvertrauenspersonen sind diejenigen, die auf den ArbeitnehmerInnenschutz im Betrieb ein wachsames Auge haben und die ArbeitgeberInnen auf eventuelle Mängel hinweisen. Aufgrund ihrer Expertise wissen sie, wer für Hilfe, Rat und Tat kontaktiert werden kann.

Das Handbuch für Sicherheitsvertrauenspersonen unterstützt diese bei ihrer täglichen Arbeit für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz und bietet umfangreiche Fachinformation mit zahlreichen Tipps und Beispielen aus der Praxis.

Festschrift Zwanzig Jahre ISA

Insolvenzschutzverband für ArbeitnehmerInnen

Hrsg.: Karin Ristic

1997 wurde der ISA als gemeinsamer Verein von Arbeiterkammern und Gewerkschaft gegründet. Seitdem hat der ISA mehr als 450.000 ArbeitnehmerInnen bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche in der Insolvenz unterstützt. Die Vertretung von Arbeitnehmerinteressen bei Insolvenz bleibt aber nicht auf die bloße Abwicklung und Vertretung im Einzelfall beschränkt. Der ISA hat auch immer die Gestaltung der Rechtsgrundlagen im Hinblick auf das rechtliche und faktische Umfeld an dieser Schnittstelle von Arbeitsrecht, Insolvenzentgeltsicherung und Insolvenzrecht vor Augen. Diese Festschrift zum 20-jährigen Bestehen des ISA enthält Beiträge, in denen verschiedene Autoren die praktische Arbeit der Insolvenzabwicklung mit fachlicher Expertise verbinden.

Auf der Suche nach Industrie-4.0-Pionieren

Die vierte industrielle Revolution im Werden

Christoph E- Mandl

Welche Realität steckt hinter Begriffen wie Industrie 4.0, vierte industrielle Revolution, Smart Manufacturing, Factories of the Future? Inwiefern verändern Digitalisierung, Hochautomatisierung, Robotik, Vernetzung und 3D-Druck die Arbeitsbedingungen, die Wettbewerbsfähigkeit aber auch die Kunden-Lieferanten-Beziehungen? Christoph Mandl spricht mit MitarbeiterInnen, die mit Robotern zusammenarbeiten, begleitet WerksleiterInnen durch Losgröße-1-Fertigung und begibt sich auf die Suche nach Pionierunternehmen modernster Produktion. Er zeigt, wie Digitalisierung und Automatisierung die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände verändern und macht uns zu ZeugInnen, wie Vernetzung und Globalisierung Hand in Hand gehen.

Arbeit in der Gig-Economy

Rechtsfragen neuer Arbeitsformen in Crowd und Cloud

Hrsg.: Martin RisakDoris Lutz

Das für alle kostengünstig dauernd verfügbare Internet bietet die Möglichkeit für Unternehmen, mit LeistungserbringerInnen statt stabilen Arbeitsverhältnissen nur noch sehr kurzfristige Verträge zur Erbringung einzelner Leistungen (Gigs) abzuschließen. Bei dieser Gig-Economy spielen Plattformen eine sehr wichtige Rolle, die die Verbindung zwischen der Masse potenzieller LeistungserbringerInnen (der Crowd) und den Nachfragern dieser Leistungen herstellen. Die derart erbrachte Arbeit erscheint auf den ersten Blick unreguliert und bietet wenig Schutz, da es sich, so die weitläufige Ansicht, doch um lauter selbständige LeistungserbringerInnen handelt – aber ist das wirklich so?

Die Umqualifizierung von Arbeitsverträgen und gerichtliche Durchsetzung von Ansprüchen

Das Buch beinhaltet drei Beiträge: Elias Felten referiert den Verfall und die Verjährung bei nachträglicher Umqualifizierung von Vertragsverhältnissen in Arbeitsverhältnisse, Susanne Auer-Mayer nimmt zu sozialversicherungsrechtlichen Fragen bei der Umqualifizierung von Erwerbstätigkeit Stellung und die Senatspräsidentin des OLG Andrea Blaszczyk beschäftigt sich mit den prozessualen Problemen bei der Durchsetzung von arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen.

Mindestlohn im Spannungsfeld zwischen Kollektivvertragsautonomie und staatlicher Sozialpolitik

Hrsg.: Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mosler, Univ. Prof. Dr. Walter J. Pfeil
Buch + e-book, 184 Seiten, ISBN 978-3-99046-182-2, EUR 24,90

Das 2015 in Kraft getretene deutsche Mindestlohngesetz (eine erste Bilanz zieht Olaf Deinert) hat in Österreich Diskussionen aufkommen lassen, ob nicht eine gesetzliche Absicherung des Mindestlohns erforderlich wäre. Immerhin gibt es eine solche in den meisten europäischen Staaten (Beitrag Thorsten Schulten). Freilich sind die Ausgangsvoraussetzungen in Österreich völlig andere wie in Deutschland. Die Kollektivvertragsbindung in Österreich ist über 95 Prozent. Der viel niedrigere Wert in Deutschland war Grund für die Einführung des Mindestlohngesetzes. In Österreich gibt es außerdem Substitutionsinstrumente wie Satzung und Mindestlohntarif (zu den rechtlichen Instrumenten Beitrag Nora Melzer-Azodanloo). Es verwundert daher nicht, dass die Sozialpartner wenig Interesse an einem Mindestlohngesetz zeigen. Andererseits unterliegen in Österreich trotz hoher Kollektivvertragsabdeckung nicht wenige ArbeitnehmerInnen keiner Mindestlohnregelung. Und die Höhe der Mindestlöhne ist unterschiedlich, es gibt auch Kollektivverträge auf niedrigem Niveau. Als Alternative wird von manchen ein bedingungsloses Grundeinkommen genannt (Beitrag Klaus Firlei). Und schließlich stellt sich die Frage, welche Verteilungseffekte und Auswirkungen auf Einkommensungleichheit und Armutsgefährdung ein flächendeckender Mindestlohn hätte (Beitrag Martina Fink/Silvia Rocha-Akis).

Bilanz & Co. Basiswissen und Praxistipps

Ines Hofmann/Ruth Naderer/Markus Oberrauter
420 Seiten, ISBN 978-3-99046-203-4, Euro 29,90

Betriebsräte, Betriebsrätinnen und vor allem ArbeitnehmervertreterInnen im Aufsichtsrat haben eine wichtige Rolle und tragen eine hohe Verantwortung gegenüber den Beschäftigten und dem Unternehmen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden und die wirtschaftlichen Mitbestimmungsrechte mit Leben zu füllen, benötigen sie mehr denn je umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Um mit Vorstand und KapitalvertreterInnen im Aufsichtsrat auf Augenhöhe zu diskutieren und zu verhandeln, ist das Wissen um Bilanzen, Gewinne, Budgets, Kennzahlen, Kostenrechnung, Investitionen etc unumgänglich. Im Mittelpunkt des Buches stehen der Jahresabschluss und die Interpretation und Einschätzung der wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens mittels Bilanzanalyse und Kennzahlen. Die gesetzlichen Neuerungen des Rechnungslegungsänderungsgesetzes 2014 sind berücksichtigt. Internationale Rechnungslegungsvorschriften und Kennzahlen sowie der Konzernabschluss werden in Grundzügen dargestellt, ebenso das Wichtigste aus der Kostenrechnung und über Unternehmenskrisen. Die Theorie wird durch zahlreiche Beispiele und Praxistipps für Betriebsrat und Aufsichtsrat angereichert.

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/naderer-ruth-bilanz-co


 

Die Verteilungsfrage. Von Reichtum, Krisen und Ablenkungsmanövern

BAK und ÖGB (Hrsg.)
136 Seiten, ISBN 978-3-99046-209-6, Euro 14,90 (A&W-Blog-Buch)

Kopfschüttelnd werden wir Zeugen, wie das reichste Promille den Rest der Menschheit immer weiter abhängt. Der Abstand zwischen dem reichsten Promille der Menschen und der Mitte der Bevölkerung erinnert an die Gesellschaft zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch in Österreich, wie neue Daten zeigen. Wie kommt es zu dieser dramatischen Entwicklung? Was heißt das für die Mittelschicht und was für jene am unteren Ende der Armutsskala? Wer sind eigentlich die „Reichen“ und wie kommen sie zu ihrem Vermögen? Und vor allem: Wie werden diese Ungerechtigkeiten im täglichen Diskurs so gerechtfertigt, dass sie uns allen recht normal erscheinen? Die Autorinnen und Autoren dieses Buches liefern brandaktuelle Antworten auf die Mutter aller gesellschaftspolitischen
Fragen: die Verteilungsfrage.

Das Besondere daran: Das vorliegende Werk setzt sich aus Blog-Artikeln zusammen. Alle Beiträge sind ursprünglich auf blog.arbeit-wirtschaft.at erschienen. Dort ergänzen Expertinnen und Experten das politische Tagesgeschehen täglich mit Hintergründen und empirisch belegten Kommentaren, die einen erweiterten Blick auf aktuelle Debatten erlauben.

Das Buch steht hier gratis zum Download zur Verfügung:
www.blog.arbeit-wirtschaft.at/ebook

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/die-verteilungsfrage


 

Arbeitszeitrecht für Teilzeitbeschäftigte

Monika Drs/Lisa-Maria Jobst/Wolfgang Kozak
120 Seiten, ISBN 978-3-99046-198-3, Euro 24,90

Das Buch beinhaltet zwei Beiträge zu den Spezifika von Teilzeitbeschäftigungen. Der Beitrag von Drs/Jobst beschäftigt sich mit den Grenzen flexibler Arbeitszeitgestaltung bei Teilzeitverträgen im allgemeinen Arbeitsrecht, der Beitrag von Kozak überwiegend mit den Besonderheiten des neuen Dienstrechtes des wissenschaftlichen bzw. künstlerischen sowie des allgemeinen Personals der österreichischen Universitäten. Das Buch verbindet so generelle Aussagen zum allgemeinen Arbeitszeitrecht und Betrachtungen zu einem Sonderrecht, für das nur in Teilbereichen des allgemeine Arbeitszeitrecht anwendbar ist.

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/drs-monika-arbeitszeitrecht-teilzeitbeschaeftigte

Migration und Lehre

Über die Ursachen der unterschiedlichen Nutzung des österreichischen Lehrstellenangebotes

In dieser Studie wird der Frage nachgegangen, warum sich Jugendliche mit Migrationshintergrund für eine Lehrausbildung entscheiden, aber vor allem auch, warum Jugendliche keine Berufsausbildung absolvieren. Befragt wurden Jugendliche mit Migrationshintergrund in Berufsschulen, in überbetrieblichen Lehrausbildungen, weiters Ausbildner/innen und Eltern in Wien und Vorarlberg. Betrachtet werden auch Unterschiede bei dieser wichtigen Entscheidung von Jugendlichen mit türkischer, bosnisch-kroatisch-serbischer und mit deutscher Muttersprache. Die Publikation versteht sich als Anregung zum bildungspolitischen Diskurs und richtet sich an Pädagogen/innen der Berufsschulen und überbetrieblichen Lehrausbildung, an Ausbildner/innen sowie an die Politik und allen an diesem Thema Interessierten.

Konsolidierung von Rechtsvorschriften

Über den buchstäblichen und den lesbaren Text von Gesetzen

Der Begriff der Konsolidierung wird in diesem Buch im Kontext der österreichischen Rechtsinformation gesehen. Angesichts der häufigen Anpassung und Änderung von Gesetzen durch Novellen ist eine der Grundvoraussetzung der Überschaubarkeit der Rechtsordnung die Aufbereitung der Rechtsvorschriften durch Schaffung eines lesbaren konsolidierten Gesetzestextes, auch Kunsttext genannt. Zentrale Fragestellungen sind dabei: Was ist ein Kunsttext? Wie funktioniert das Erstellen solcher Kunsttexte im Detail? Beschränkt sich die Konsolidierung tatsächlich nur darauf, simple Textaktualisierungen durchzuführen? Oder spielt nicht auch die Zeit, also die Geltung dieser Texte, eine wesentliche Rolle? Welche Herausforderungen ergeben sich für die Ersteller einer Konsolidierung, wenn Novellen des Gesetzgebers in ein bestehendes Gesetz eingearbeitet werden sollen? Und welche Möglichkeiten gibt es, das konsolidierte Recht jenen, an die es gerichtet ist, zugänglich zu machen?

Das Scheitern des neoklassischen Paradigmas - Wirtschaftpolitik in der EU

Wirtschaftswissenschaftliche Tagungen der AK Wien Band 19

Europas Wirtschaft befindet sich im achten Jahr der tiefen wirtschaftlichen und sozialen Krise. An deren Beginn stand das fehlgeleitete Vertrauen in die Selbstregulierungsfähigkeit und Stabilität der Finanzmärkte. Die Krise wurde verschärft durch die negativen Wirkungen von Sparpolitik und Lohnsenkungen auf gesamtwirtschaftliche Nachfrage, Verteilung und Beschäftigung. Damit ist die europäische Wirtschaftspolitik gescheitert. Mit diesem Scheitern wird auch die zugrundeliegende ökonomische Theorie infrage gestellt. Die Neoklassik postuliert all jene Verheißungen, die nun falsifiziert wurden: stabile Finanzmärkte, expansive Effekte von Staatsausgabenkürzungen, Vollbeschäftigung durch Deregulierung der Arbeitsmärkte. Was sind die Ursachen des Scheiterns der neoklassischen Theorie? Wie können ökonomische Theorie und Wirtschaftspolitik besser fundiert werden, also den empirischen Zusammenhängen und den gesellschaftlichen Herausforderungen angemessener gestaltet werden? Geht es bei der Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen wirtschaftspolitischen und theoretischen Positionen nur um wissenschaftliche Kriterien oder auch um Fragen der ökonomischen und politischen Macht? Diesen und verwandten Fragen gehen die Beiträge des neunzehnten Bandes der Reihe „Wirtschaftswissenschaftliche Tagungen der AK Wien“ nach.

Unselbstständig. Selbständig. Erwerbslos

Studie zu Problemen von Künstlerinnen in der sozialen Absicherung aus juristischer Sicht

Barbara Trost, Birgit Waldhör, Tanja Iljkic

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, durchbrochen von Arbeitslosikgeit, und ständiger Wechsel von Selbständigkeit und Unselbständigkeit bewirken Lücken im Sozialversicherungsschutz. Ein Zustand, der zu Armutsgefährdung und Armut führen kann. Betroffen sind überwiegend freiberuflich Tätige, wie z.B. Erwachsenenbildner/innen, (Sport)Trainer/innen, Mental Coaches, insbesondere jedoch Kunstschaffende. Anhand der Künstler/innen werden in diesem Buch Lücken im Sozialversicherungsschutz untersucht. Es wird aufgezeigt, wie tatsächlich missliche Situationen durch Information und richtigen Umgang mit Behörden vermieden werden könnten bzw. in welchem Umfang Rechtsanwendung und Gesetze selbst für Probleme verantwortlich sind. Das Buch leistet einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung, nicht nur für Kunstschaffende.

Die Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen

Brauchen wir das? Wie geht das? Wer macht das? AnbieterInnen und betriebliche Fallbeispiele aus der Praxis

HerausgeberInnen: Alexander Heider, Johanna Klösch

Krank machende arbeitsbedingte psychische Belastungen gehören zu den unterschätzten Gefahren der Arbeitswelt. Sie verursachen enormes Leid für Beschäftigte und hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Kosten – Tendenz steigend.

Die gesetzlich vorgeschriebene Evaluierung psychischer Belastungen bietet hier die beste Prävention. Sie erlaubt einen Win-win-Situation für Betriebe und Beschäftigte. Das Fachbuch unterstützt, leicht verständlich, bei der Konzeption, Planung und Durchführung der Evaluierung psychischer Belastungen und stellt ausgewählte ExpertInnen vor. Erstmals liefern ausgewählte AnbieterInnen betriebliche Fallbeispiele aus der Praxis und effektive Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von ArbeitnehmerInnen.

Gesund, sozial und nachhaltig managen

Handbuch für verantwortungsvolle Führungskräfte

Hrsg.: Gerald Musger

Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen sprechen aus eigener Erfahrung und geben in diesem Handbuch ihre Empfehlungen zu praktischen Fragen: Wie leite ich ein Mitarbeitergespräch, damit es gelingt? Was kann ich als Führungskraft für echte Gleichberechtigung tun? Wie kann die Burn-out-Gefahr gestoppt werden? Wie nehme ich meine Verantwortung wahr, Mobbing zu verhindern bzw. abzustellen? Wie lassen sich unvermeidliche Konflikte produktiv managen? Wie lassen sich die Daten und die Privatsphäre der Mitarbeiterinnen gleichermaßen schützen?

Alterssicherung mit Zukunft

Wie wir mit Änderungen in der Arbeitswelt und bei der Zusammensetzung der Bevölkerung zurechtkommen können

Bernhard Schwarz

Im Herbst 2010 hatte die im Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz eingerichtete Kommission zur langfristigen Sicherung der Pensionen die vom Gesetz in Dreijahresabständen vorgesehene Aufgabe, ein Gutachten zu erstellen. Thema des Gutachtens sollte einerseits eine ­Prognose sein, wie sich die Perspektiven für die Finanzierung des Systems in den nächsten Jahren nach aktuellen Erwartungen entwickeln, andererseits sollten aus diesem Befund Empfehlungen für Maßnahmen im Pensionsrecht abgeleitet werden. 

Der Autor bringt Fakten und Zusammenhänge, die von der Pensionskommission beschlossen wurden. Das Für und Wider für bestimmte Systeme oder Entwicklungen wird sorgfältig gegenübergestellt. Vorschläge für künftige Veränderungen beruhen freilich allein auf den Überlegungen des Autors.

Verteilen statt verspielen

Wege zu mehr Verteilungsgerechtigkeit

Hrsg.: Wolfgang Katzian, Lucia Bauer, David Mum

Wer für mehr Verteilungsgerechtigkeit und höhere Steuern eintritt, setzt sich leicht dem Vorwurf aus, Mitglied einer Neidgesellschaft zu sein, die anständige und fleißige Menschen um die Erfolge ihrer Arbeit bringen will. Beides gilt es zu hinterfragen. Denn nicht nur die Umverteilung durch Steuern und Sozialleistungen, sondern auch die Verteilung der Markteinkommen ist Ausdruck gesellschaftlicher Werturteile und nicht individueller Leistungen.

Wien 1, Stubenring 1

Persönliche Erinnerungen von und an österreichische Sozialministerinnen und Sozialminister

Hrsg.: Tom Schmid

Das Buch beschäftigt sich mit dem Sozialressort von 1980 bis zur Gegenwart.

Soziale Bewegungen und Social Media

Handbuch für den Einsatz von Web 2.0
Hans Christian Voigt, Thomas Kreiml

Das Web 2.0 eröffnet vielfältige Möglichkeiten, gesellschaftspolitische Anliegen zu thematisieren. Mit seinen offenen, partizipativen und vernetzenden Strukturen bietet es sich geradezu für den zivilgesellschaftlichen Einsatz an. Belegt wird das durch erfolgreiche Projekte wie die NachDenkSeiten, die #unibrennt-Bewegung, Betriebsrät_innen im Web oder erfolgreiche Online-Kampagnen diverser NGO und Bürgerinitiativen, die Social Media für Informations-, Kommunikations- und Mobilisierungszwecke nutzen.

Erfolgsfaktor Gesunde Arbeit

Arbeitswissenschaftliche Fakten für die betriebliche Praxis

Harald Bruckner, Renate Czeskleba

Neue Kommunikationsmöglichkeiten und Technologien ermöglichen Arbeitsabläufe, deren Dichte kaum Zeit für Pausen und Erholung lässt. Burnout als spezielle Stressfolge ist zentrales Problem der heutigen Leistungsgesellschaft.

Auf Betriebsebene braucht es einen ganzheitlichen gesundheitsförderlichen Ansatz, denn arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und deren Arbeitsbelastungen fügen den ArbeitnehmerInnen enorme gesundheitliche Schäden und damit oft großes menschliches Leid zu.

Das Buch erhebt den Anspruch, einen Überblick der wichtigsten Strategien, Wege und Maßnahmen zu geben, die das Gesundheitsniveau und damit die Arbeits- und Leistungsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen verbessert.

Grundlagen eines Europäischen Sozialmodells aus Arbeitnehmerperspektive

Eine Reihe bekannter AutorInnen nimmt in diesem Buch eine Standortbestimmung Europas - vor allem in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht - vor und kommt zu dem Schluss, dass das Modell Europa eine Antwort auf die Globalisierung sein kann.

Die Politik in Europa muss dazu aber geändert werden. Wenn das Vertrauen in Europa wachsen soll, ist nicht zuletzt die soziale Vertiefung Europas notwendig.

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