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Der Fachverlag

Beiträge zu besonderen Problemen des Arbeitsrechts

In der Reihe Beiträge zu besonderen Problemen des Arbeitsrechts werden Dissertationen, die sich mit spezifischen, juristischen Fragestellungen aus dem Bereich des Arbeitsrechts detailliert beschäftigen, veröffentlicht.

Bücher der Reihe Beiträge zu besonderen Problemen des Arbeitsrechts

Rechtsprobleme kollektivvertraglicher Regelungen zur Flexibilisierung der Arbeitszeit

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich zu Beginn mit den rechtlichen Grundlagen des österreichischen Arbeitszeitrechts sowie den darin enthaltenen Abweichungsermächtigungen, die es den Kollektivverträgen ermöglichen, branchenspezifischen Besonderheiten in Arbeitszeitfragen Rechnung zu tragen. In einem zweiten Schritt werden konkrete kollektivvertragliche Bestimmungen zur Illustration der tatsächlichen Inanspruchnahme dieser Regelungsmacht dargestellt. Die mit dieser Ausschöpfung der arbeitszeitrechtlichen Befugnisse einhergehenden Rechtsprobleme werden schließlich anhand einer umfassenden Darstellung ihrer Rezeption in Rechtsprechung und Lehre einer näheren Betrachtung unterzogen. Diese Problembereiche umfassen dabei nicht nur offensichtliche Verstöße gegen die zwingenden Grenzen des Arbeitszeitrechts, sondern betreffen auch betriebsverfassungs- sowie gleichbehandlungsrechtliche Fragen und allgemeine rechtliche Unklarheiten im Bereich des Arbeitszeitgesetzes, wie beispielsweise die Anwendbarkeit von Durchrechnungszulassungen auf die Mehrarbeit von Teilzeitbeschäftigten. Zuletzt werden schließlich die aktuellsten Entwicklungen und Änderungen im Bereich des Arbeitszeitrechts beleuchtet.

Ausgewählte betriebsverfassungsrechtliche Aspekte der Arbeitskräfteüberlassung

Die Betriebsverfassung geht vom klassischen, zweipersonalen Arbeitsverhältnis aus, bei dem die Arbeitskraft nur zu einem Betrieb in Beziehung steht, weshalb in Bezug auf die Arbeitskräfteüberlassung die betriebsverfassungsrechtlichen Mitwirkungs- und Regulierungsinstrumente, nicht so – wie man es gewohnt war und ist – wirken. Bestimmte, ausgewählte betriebsverfassungsrechtliche Aspekte der Arbeitskräfteüberlassung beschäftigen daher Rechtsprechung und Schrifttum schon lange.

Dieses Werk behandelt insbesondere folgende Rechtsfragen zum Thema überlassene Arbeitskräfte und Betriebsverfassung:

  • Betriebszugehörigkeit überlassener Arbeitskräfte
  • Berücksichtigung bei Schwellenwerten, Wahlrecht zum Betriebsrat
  • Anwendbarkeit des betriebsverfassungsrechtlichen Versetzungsschutzes
  • Überlassene als Betriebsratsmitglieder im Beschäftigerbetrieb
  • Betriebsratsumlagepflicht überlassener Arbeitskräfte
  • Gleichbehandlung beim Entgelt, der Arbeitszeit und dem Urlaub („sonstige verbindliche Bestimmungen allgemeiner Art“)
  • Anspruch auf gleichberechtigten Zugang zu Wohlfahrtseinrichtungen und -maßnahmen

Mehrarbeit aus arbeitsrechtlicher und europarechtlicher Sicht

Die Mehrarbeit ist ein spezieller Themenbereich, deren Begrifflichkeit im rechtlichen Rahmen zwar Verwendung (§ 19 d AZG, § 20 AZG) findet, jedoch abschließend nicht definiert ist. Zweifelsfrei ist die gesetzlich definierte Überstundenarbeit die bedeutendste Form von Mehrarbeit. Der Begriff der Mehrarbeit ist jedoch weit umfassender. Das Buch befasst sich mit verschiedensten Kategorien der Mehrarbeit, der Verpflichtung von Leistung zur Mehrarbeit sowie deren daraus resultierenden Ansprüchen (insb. Vergütung). Wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist auch die Beurteilung der relevanten nationalen Regelungen anhand der europarechtlichen Vorgaben. Für ein besseres Verständnis werden einleitend neben den nationalen auch die europarechtlichen Grundlagen dargestellt. Hierbei spielen insbesondere auch die höchstzulässigen Grenzen der Arbeitszeit bzw. deren Ausnahmen davon eine wesentliche Rolle (z.B. Opt-Opt-Regelung der Arbeitszeitrichtlinie).

Besonderheiten im Theaterarbeitsrecht

Ein Theaterunternehmen ist mit unzähligen Erwartungen von Seiten des Publikums und der Öffentlichkeit konfrontiert, aus denen sich auch für die ArbeitnehmerInnen besondere Anforderungen ergeben (wie z.B. unübliche Arbeitszeiten). Zu den arbeitsrechtlichen Besonderheiten gehören vor allem das Recht auf Beschäftigung, die Zulässigkeit von Kettenbefristungen und die Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Nichtverlängerungserklärung. Diese Instrumente sind im allgemeinen Arbeitsrecht sehr umstritten, scheinen aber auf den ersten Blick im Theaterarbeitsrecht weitgehend akzeptiert zu sein. Aus diesem Grund ist eine genaue Prüfung der Ausgestaltung sowie der sachlichen Rechtfertigung dieser Sonderbestimmungen erforderlich.

Personenbetreuung als selbständige Tätigkeit?

Das Buch untersucht die Ausgestaltung des Gewerbes Personenbetreuung, finanzielle Förderungsmöglichkeiten sowie den Aufbau eines Betreuungs(werk)vertrages im Kontext älterer bzw. betagter pflegebedürftiger Menschen. Die Autorin analysiert anhand der von Lehre und Judikatur entwickelten Kriterien des Arbeitnehmerbegriffs, ob eine selbständige Ausübung der Personenbetreuung auf Basis der tatsächlichen Ausgestaltung möglich ist sowie, welche rechtlichen Konsequenzen die allfällige Qualifikation als Scheinselbständigkeit für die Personenbetreuerin/für den Personenbetreuer und für die pflegebedürftige Person als Arbeitgeber/Arbeitgeberin hat. Abschließend werden die Vor- und Nachteile eines alternativen Personenbetreuungsmodells erläutert.

Der Wechsel zwischen Vollzeit und Teilzeit

Auswirkungen auf Beendigungsansprüche des Arbeitnehmers

Lisa Maria Jobst, LL.B.
172 Seiten, ISBN 978-3-99046-238-6, Euro 24,90

Die Arbeit befasst sich mit dem Wechsel zwischen Vollzeit und Teilzeit und den Auswirkungen, die ein solcher Wechsel auf die Beendigungsansprüche hat. Neben Form und Inhalt einer Umstiegsvereinbarung wird auch die Zulässigkeit einer Änderung des Arbeitszeitausmaßes mittels Änderungskündigung behandelt. Den Ausgangspunkt für die Untersuchung der Auswirkungen außerhalb der Sondertatbestände bilden die Urlaubsersatzleistung und insbesondere die zum Urlaubsanspruch ergangenen EuGH-Entscheidungen Zentralbetriebsrat der Landeskrankenhäuser Tirols, Brandes und Greenfied. Es wird erörtert, inwiefern daraus Konsequenzen für andere (Beendigungs-)Ansprüche des Arbeitnehmers gezogen werden können. Dabei wird auf die Kündigungsentschädigung, die Abfertigung alt und neu, das offene Entgelt, die Sonderzahlungen, die Postensuchtage und das Dienstzeugnis eingegangen

Mehr Infos und bestellen: http://www.arbeit-recht-soziales.at/jobst-lisa-maria-der-wechsel-zwischen-vollzeit-teilzeit


 

Haftungsprobleme bei der Arbeitskräfteüberlassung

Alexander Scala
436 Seiten, ISBN 978-3-99046-202-7, Euro 36,-

Die Arbeitskräfteüberlassung eröffnet dem Beschäftiger die Möglichkeit, Arbeitsleistungen in Anspruch zu nehmen und sich gleichzeitig dem typischen Risiko eines Arbeitgebers zu entledigen, da dies der Überlasser als Vertragspartner der Leiharbeitskraft trägt. Im Arbeitskräfteüberlassungsgesetz finden sich freilich bezüglich Haftungsfragen nur Verweise auf allgemeine Bestimmungen. Doch gerade für die Dreieckskonstellation zwischen Überlasser, Beschäftiger und Arbeitskraft findet man mit den auf ein typisches (zweiseitiges) Arbeitsverhältnis zugeschnittenen Bestimmungen kein Auslangen. Im Buch werden die einzelnen Haftungskonstellationen systematisch dargestellt. Dabei wird zunächst die Verantwortung des Überlassers und des Beschäftigers für Personen- und Sachschäden der überlassenen Arbeitskraft unter Heranziehung von zivil-, arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen erläutert. Im Anschluss daran stehen die Verursachung von Personen- und Sachschäden durch die überlassene Arbeitskraft bei Erbringung der Dienstleistung im Mittelpunkt. Abschließend werden mögliche Haftungsfragen nach allgemeinen bürgerlich-rechtlichen Grundsätzen zwischen den "Herren" der Arbeitskraft beleuchtet.

Die einvernehmliche Auflösung von Arbeitsverhältnissen

Verena Ruß
428 Seiten, ISBN 978-3-99046-193-8, Euro 36,-

Die einvernehmliche Auflösung von Arbeitsverhältnissen kommt in der betrieblichen Praxis eine bedeutende Rolle zu. Umso mehr verwundert es, dass gesetzliche Bestimmungen diese Beendigungsform beinahe zur Gänze unberücksichtigt lassen. Dies hat zur Folge, dass beendigungsrechtliche Arbeitnehmeransprüche meist den Verhandlungen der  Arbeitsvertragsparteien überlassen bleiben. Die zur einvernehmlichen Auflösung ergangene Rechtsprechung ist teilweise inhomogen. Insbesondere berücksichtigt sie nicht die diversen Interessenlagen bei der Beendigung. Diese Arbeit löst dieses Problem durch Heranziehung einer Reihe von für die einvernehmliche Auflösung maßgeblichen Kriterien (Aufl ösungsinitiative etc) und schafft eine in sich geschlossene Typologie der einvernehmlichen Auflösung.

Abfertigung neu

Personeller, örtlicher und zeitlicher Anwendungsbereich

Tanja Lang

Das Betriebliche Mitarbeiter- und Selbstständigenvorsorgegesetz (BMSVG) ist eine bedeutende Änderung im österreichischen Recht der letzten Jahre. Auf Grund der relativen Neuheit des Systems gibt es nur wenige Werke und fast keine Judikatur. Es muss jedoch klar ersichtlich sein, für wen das Regelwerk der Abfertigung neu anwendbar ist und welche Ausnahmen es vom Anwendungsbereich des BMSVG gibt. Nicht nur für ArbeitnehmerInnen, sondern auch für Unternehmen ist das Verständnis der Abfertigung neu von immenser Wichtigkeit. Einige Fragen hinsichtlich des Anwendungsbereiches sind noch nicht vollständig geklärt. In der Literatur gibt es in einigen Punkten Divergenzen, z.B. betreffend des diesem Gesetz zugrunde liegenden Arbeitnehmerbegriffes. Aber auch hinsichtlich des Übertrittes vom System der Abfertigung alt in Abfertigung neu bleiben wichtige Fragestellungen offen, die im Rahmen dieser Arbeit geklärt werden.

Fortbestand von Arbeitsverhältnissen bei Betriebsübergang im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers

Inwieweit bestehen Arbeitsverhältnisse nach einem Betriebsübergang im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers beim Erwerber fort und welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang die arbeitsrechtlichen Bestimmungen des Kündigungs- und Entlassungsschutzes?

Änderungskündigung im Vergleich

In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten versuchen Arbeitgeber/innen immer wieder, Personalkosten mittels Änderungskündigung zu reduzieren. Arbeitnehmer/innen werden dabei durch Androhung der sonstigen Kündigung zu einer Verschlechterung des Arbeitsvertrages gezwungen. Die österreichische Rechtslage weist in diesem Zusammenhang vor allem hinsichtlich des Rechtsschutzes Defizite auf.

Whistleblowing und Arbeitsrecht

Ein Leitfaden für ArbeitnehmerInnen und Belegschaftsorgane

Alexander Mulle

Abseits der Politik wird Whistleblowing auch als Schlagwort in Wirtschaft und Arbeitswelt zunehmend wahrgenommen und gewinnt vor allem in großen Unternehmen an Bedeutung. Folgende Fragen werden u.a. erläutert:
Wie lässt sich Whistleblowing definieren und welche Aspekte sind aus arbeitsrechtlicher Perspektive von Bedeutung? Wie hat sich ein/e Arbeitnehmer/in zu verhalten, um von rechtmäßigem und erlaubtem Whistleblowing sprechen zu können und welche Grenzen gibt es dabei zu beachten? Existieren bereits Schutzbestimmungen für Whistleblower im österreichischen Arbeitsrecht und wie sind diese hinsichtlich ihrer Schutzwirkung zu bewerten?

Rechtsprobleme der Stellenausschreibung

Unter besonderer Berücksichtigung des Gebots der geschlechtsneutralen Stellenausschreibung gemäß § 9 GlBG

Verena Schwegel

Die Thematik der Gleichbehandlung von Frauen und Männern bzw. Diskriminierung ist nach wie vor sehr aktuell. Die Gleichbehandlungsrechte haben sich zwar im Laufe der Jahre auf internationaler und europäischer Ebene ständig weiterentwickelt, allerdings ist die Situation der Frauen in Österreich nach wie vor schlechter als jene der Männer.

Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit dem seit 1985 geltenden Gebot der geschlechtsneutralen Stellenausschreibung gemäß § 9 Gleichbehandlungsgesetz.

Das Ende des Streikrechts?

Grundrechte versus Marktfreiheiten

Florian Burger

Nach den heftig umstrittenen Entscheidungen des EuGH in der Rs Laval und der Rs Viking waren gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen an den Marktfreiheiten der EU zu messen. Durch das Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon und damit verbunden der Grundrechtecharta änderte sich die Hierarchie der europäischen Grundrechte und Marktfreiheiten.Der Autor untersucht die österreichischen Grundrechte im Hinblick auf Arbeitskämpfe sowie die Auswirkungen von Kampfmaßnahmen aus zivilrechtlicher Sicht.

Die Reform der österreichischen Pflegesicherung

Europäische Pflegesicherungsmodelle im Vergleich

Eva Stoeckl

Bedingt durch die demografischen Entwicklungen, gesellschaftlichen Wertewandel, den Anstieg der Erwerbsbeteiligung der Frauen und die Singularisierung von Lebensformen werden immer mehr Personen immer länger Leistungen der Pflege und Betreuung in Anspruch nehmen. Es zeigt sich jener Handlungsbedarf wie bei der Einführung des Pflegegeldes Anfang der 1990er Jahre. Die vorliegende Arbeit vergleicht unterschiedliche Ansätze zur Bewältigung des Risikos Pflegebedürftigkeit in verschiedenen Staaten Europas. Anhand der rechtsvergleichenden Analyse werden wichtige sozial- und rechtspolitische Fragestellungen erörtert, die Herausforderungen im österreichischen Pflegesystem konkretisiert und Reformansätze zur zukünftigen Absicherung erarbeitet.

Ermittlung gesundheitsbezogener Daten durch den Arbeitgeber

Die Ermittlung gesundheitsbezogener Daten wurde und wird in der arbeitsrechtlichen Literatur immer wieder behandelt, zuletzt auch besonders in Verbindung mit dem Stichwort Krankenstand, früher häufig im Rahmen des vorvertraglichen Schuldverhältnisses.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Gesundheitsdatenermittlung im aufrechten Arbeitsverhältnis im Allgemeinen und versucht, eine gesamtheitliche Darstellung der Frage nach Recht- oder Unrechtmäßigkeit diesbezüglicher Handlungen durch Arbeitgeber zu bieten.

Strukturfragen der Satzung

Österreichische Arbeitsrechtsordnung und europäischer Kontext

Matthias Löschnigg

Gesetzliche Bestimmungen aus dem Jahr 1919 definierten bereits die Satzung und haben rechtliche Strukturen vor, die noch heute maßgeblich sind.

Trotz der langen Rechtstradition der Satzung ist eine umfassende Zusammenschau der rechtlichen Problematik unterblieben. Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktionen, Strukturen und Berührungspunkte zu den sonstigen für das Arbeitsrecht typischen Rechtsquellen. Auf die Voraussetzungen für die Satzungserklärung wird ebenso eingegangen wie auf die möglichen Inhalte der Satzung, das Verfahren der Satzungserklärung, die Rechtswirkungen einer Satzung oder die Beendigung von Satzungen.

Das saisonale Dienstverhältnis im Landarbeitsrecht

Unter besonderer Berücksichtigung der OÖ. Landarbeitsordnung

Siegfried Glaser

Die Arbeit befasst sich mit arbeitsrechtlichen Fragen von saisonalen Dienstverhältnissen nach dem Landarbeitsrecht unter besonderer Berücksichtigung der OÖ Landarbeitsordnung. Neben einer Klärung der Anwendbarkeit der bundesgesetzlichen (Landarbeitsgesetz) und landesgesetzlichen Regelungen wird auf das Verhältnis zwischen landesgesetzlicher Regelung und allgemeinem Arbeitsrecht eingegangen. Anschließend werden die Geltungsbereiche festgestellt und statistisch beleuchtet.

Arbeitskräfteüberlassung in Österreich und der Europäischen Union

Die Wirtschaft wird gegenwärtig von einschneidenden Veränderungen erfasst. Kennzeichnend für die Situation sind die Globalisierung des Handels und der Produktion, die Einführung neuer Management-Strategien sowie der Einsatz moderner Informationstechnologien. Als Schlagwort für ein erfolgreiches Wirtschaften gilt "Flexibilität" - was immer man darunter auch versteht. Die damit einhergehende Zunahme atypischer Beschäftigungsformen ließ Begriffe wie "Flucht aus dem Arbeitsrecht" oder "Erosion des Normalarbeitsverhältnisses" Eingang in die arbeitsrechtliche Literatur finden.

Wohlfahrtseinrichtungen nach dem ArbVG

Aktuelle betriebsverfassungsrechtliche und individualrechtliche Studie betreffend §§ 93 und 95 ArbVG sowie die Bestimmungen des Betriebsratsfonds.

Ingrid K. Korenjak

Die vorliegende Arbeit bietet eine umfassende Darstellung der gesetzlichen Regelungen über Wohlfahrtseinrichtungen nach den §§ 93 und 95 Arbeitsverfassungsgesetz. Es werden sowohl Lehrmeinungen als auch die Judikatur aus Österreich und Deutschland gegenüber gestellt, weil gerade bei den Wohlfahrtseinrichtungen das kollektive und das individuelle Arbeitsrecht zusammentreffen und sich jene Abgrenzungsfragen stellen, die für das gesamte Arbeitsrecht von Bedeutung sind.

Mitwirkung der Arbeitnehmerschaft im Aufsichtsrat

Aufgrund der wirtschaftlichen Mitbestimmungsregeln des ArbVG hat der Betriebsrat in zahlreichen österreichischen Unternehmen das Recht, ArbeitnehmervertreterInnen in den Aufsichtsrat zu entsenden. In der österreichischen Wirtschaftspraxis hat sich die Mitwirkung zu einer von allen Seiten anerkannten und geschätzten Einrichtung entwickelt.

Dieses Buch beschäftigt sich umfassend und ausführlich mit diesem Kernpunkt der Partnerschaft von KapitaleignerInnen und ArbeitnehmerInnen.

Familienhospizkarenz

Dass in Österreich Arbeitnehmer/-innen die Möglichkeit haben, sich Zeit für einen sterbenden nahen Angehörigen zu nehmen, indem sie einseitig ihre Arbeitszeit verändern, ist darauf zurückzuführen, dass sich andere europäische Länder für die Euthanasie ausgesprochen haben. Auf Grund der dadurch ausgelösten Diskussion wurde in Österreich eine andere Lösung gesucht und gefunden: Den arbeitenden Menschen wird Zeit für die Sterbebegleitung gegeben.

Das Buch erläutert, wann eine Sterbebegleitung vorliegt und welche Möglichkeiten bei kürzerer oder längerer Sterbebegleitung gegeben sind. Wie verhalten sich die einzelnen Maßnahmen zueinander? Was passiert mit arbeitsrechtlichen Ansprüchen? Wie kann der Anspruch durchgesetzt werden? Welche Optionen hat der Dienstgeber? Dieses Buch gibt Ihnen Antwort.

Der besondere Kündigungs- und Entlassungsschutz für Betriebsratsmitglieder und ihnen gleichgestellte Personen

Das österreichische Arbeitsverfassungsrecht weist dem Betriebsrat als Kollegialorgan weit reichende und umfassende Mitbestimmungsrechte zu. Als Ergänzung zu diesen Rechten schuf der Gesetzgeber einen besonderen Kündigungs- und Entlassungsschutz für die Vertreter dieser Arbeitnehmergruppe. Das Buch untersucht die rechtliche Konstruktion dieses erhöhten Bestandschutzes, wobei es sich mit seiner Analyse der Rechtsprechung unmittelbar an die Betroffenen wendet.

Die Versetzung von Arbeitnehmern aus arbeitsvertragsrechtlicher und betriebsverfassungsrechtlicher Sicht

Grundlage der Arbeit ist die mit dem "Karl-Leitl-Partnerschaftspreis" ausgezeichnete Dissertation des Verfassers.
Sie beschäftigt sich mit arbeitsvertragsrechtlichen und betriebsverfassungsrechtlichen Problemen bei der Versetzung von Arbeitnehmern.

 

Die grenzüberschreitende Entsendung von Arbeitnehmern

Die Entsendung von Arbeitnehmern zur Erbringung von Dienstleistungen stellt in der EU heute ein heute verbreitetes Phänomen dar. Bringt diese grenzenlose Dienstleistungsfreiheit für die Unternehmer gewiss erhebliche Vorteile, so ist sie auf der anderen Seite auch mit nicht zu unterschätzenden sozialpolitischen Problemen verbunden.

Die Grundsätze der Mandatsausübung des Betriebsrates gemäß Paragraph 115 ArbVG

Betriebsräte werden versetzt, bei innerbetrieblichen Lohnrunden nicht berücksichtigt oder mit dem Mantel der Verschwiegenheit umhüllt. Einschüchterungen und Abschreckungen, welche letztlich alle demselben Ziel dienen, nämlich der Einschränkung des faktischen Handlungsspielraumes von Belegschaftsvertretern. Der Autor untersucht die sich daraus ergebenden unterschiedlichen Auswirkungen auf das konkrete Rollenverhalten der Betriebsräte und bietet darüber hinaus einen rechtlichen Überblick der Grundsätze ihrer Mandatsausübung bis hin zu relevanten Fragen des Straf- und Wettbewerbsrechts.

Die Rechte des Arbeitnehmers bei Betriebsübergang in Österreich und Frankreich

Spätestens seit dem Beitritt zur EU wird auch in Österreich die länderübergreifend stattfindende Vernetzung von Unternehmen durch Fusion oder Kauf mit Aufmerksamkeit verfolgt. Die seit 1928 bestehende Regelung über den Betriebsübergang in Frankreich ist nicht nur exemplarisch für die gesamte Problematik des Betriebsübergangs, sondern auch in manchen Punkten Vorbild für Gesetzgebung und Rechtsprechung auf europäischer Ebene. Ausgehend von der Rechtsprechung der EU und des Cour de Cassation versucht der Autor eine systematische Analyse des Tatbestandes des Betriebsübergangs und behandelt die zentralen Rechtsfolgen in Österreich, Frankreich und auf EU-Ebene.

Ausgewählte arbeitsrechtliche Probleme beim Berufsfußballer in Österreich

Sobald ein Sportler als Arbeitnehmer im Sinne des Arbeitsrechts gilt, sind auf ihn die damit verbundenen Rechtsvorschriften anzuwenden, auch wenn diese oftmals als total unzweckmäßig für den Sportbetrieb angesehen werden. Anhand ausgewählter Klauseln eines aktuellen österreichischen Berufsfußballervertrages wird gezeigt, dass auch nach den Neuregelungen der letzten Jahre die Verträge der Profikicker weiterhin rechtswidrige Arbeitsbedingungen enthalten.

Der Mobilitätsschutz des Arbeitnehmers

Entgeltgestaltungen auf dem Prüfstand

Johannes Winkler

Zahlreiche arbeitsrechtliche Normen haben Auswirkungen auf die Mobilität der Arbeitnehmer. Umfassende Erörterungen zu einer solchen Themenstellung fehlen bislang. Der Autor schöpft aus seiner Berufserfahrung bei einer Interessenvertretung sowie als Rechtsanwalt und führt den Begriff "Mobilitätsschutz" in die arbeitsrechtliche Diskussion ein. Er untersucht insbesondere, bis zu welchen Grenzen die Mobilität des Arbeitnehmers durch bestimmte Entgeltregelungen in Einzelverträgen, Betriebsvereinbarungen und Kollektivverträgen eingeschränkt werden darf.

Arbeitsverhältnisse im Konzern

Probleme des Individualarbeitsrechts in verbundenen Unternehmen

Linda Kreil

Das vorliegende Werk bietet erstmalig in Österreich eine umfassende Untersuchung individualarbeitsrechtlicher Fragen im Konzern. Es erörtert die wesentlichen, praktisch relevanten Probleme eingehend und präsentiert eine Vielzahl von Ergebnissen. Dabei werden sowohl die österreichische Literatur und Rechtsprechung als auch Argumente und Denkansätze der aktuellen deutschen Diskussion verarbeitet.

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