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Arbeitszeiten zwischen Autonomie und Fremdbestimmung

Flexible und hochgradig selbstgesteuerte Arbeitszeiten ohne Zeitaufzeichnung sind in vielen Fällen mit langen Arbeitszeiten verbunden. Das Risiko für unbezahlte Überstunden steigt dabei stark an. Ein Beitrag auf dem A&W-Blog widmet sich diesem Thema.

Das Risiko für unbezahlte Überstunden steigt stark an, wie schon eine FORBA-Studie aus 2018 zeigt, die derartige Arbeitszeitarrangements, ihre Formen und ihre tatsächliche Verbreitung am Arbeitsmarkt untersucht hat.

Die Mehrzahl der ArbeitnehmerInnen in Österreich arbeitet nach wie vor mit fix vorgegebenen Arbeitszeiten. Selbstgesteuerte und flexible Arbeitszeiten haben vor allem Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen. Mit selbstgesteuerten und flexiblen Arbeitszeiten werden im Durchschnitt mehr Arbeitsstunden geleistet als mit fix vorgegebenen. Auch eine Aufzeichnung der Arbeitszeiten wirkt hier dämpfend. Hoch flexible ArbeitnehmerInnen mit pauschal abgegoltenen Überstunden und ohne Arbeitszeitaufzeichnung erbringen über die bezahlten Arbeitsstunden hinaus noch viele unbezahlte, d. h. nicht mit den Pauschalen abgegoltene Überstunden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie im Beitrag von Bettina Stadler und Franz Astleithner, beide von der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA), auf dem A&W-Blog: https://awblog.at/arbeitszeiten-zwischen-autonomie-und-fremdbestimmung/

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