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Der Fachverlag

Christoph Kietaibl

Univ.-Prof. Dr. Christoph Kietaibl, Institut für Rechtswissenschaften der Universität Klagenfurt

Bücher des Autors

Diskriminierung

Dullinger Thomas, Vinzenz Verena, Eichinger Julia
Hrsg.: Kietaibl Christoph, Resch Reinhard

Das Antidiskriminierungsrecht gewinnt auch außerhalb des Bereichs der Diskriminierung auf Grund des Geschlechts zunehmende praktische Bedeutung. Das Buch konzentriert sich bewusst auf in der Praxis sehr bedeutsame Einzelfragen, die im Rahmen der bisherigen rechtswissenschaftlichen Diskussion durchaus noch zahlreiche ungelöste Rechtsfragen beinhalten. Neben dem besonders aktuellem Thema Diskriminierung wegen Religion (Beitrag Thomas Dullinger) geht es vorrangig um den Bereich der Rechtsfolgen bzw. möglichen Sanktionen. Gerade dieser Bereich des Schadenersatzes (Beitrag Verena Vinzenz) und des Beendigungsrechts (Beitrag Julia Eichinger) sind in der Praxis die zentralen Problemstellungen.

Krankenstand und Wiedereingliederung

Das Erhalten leistungsfähiger und motivierter Arbeitskräfte für den Arbeitsmarkt ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen. Gerade an der zeitlichen Schnittstelle zwischen längeren Krankenständen und einer Wiedereingliederung in das Erwerbsleben kommt es zu einem sehr sensiblen Übergang, dessen erfolgreicher Prozess wesentlich darüber entscheidet, ob es gelingt, die Arbeitskraft wieder dauerhaft ins Erwerbsleben zu integrieren. Der Gesetzgeber hat mit der Wiedereingliederungsteilzeit einen beachtlichen Schritt zur Verbesserung dieses Prozesses getan. Der vorliegende Band untersucht einerseits die neue Wiedereingliederungsteilzeit samt den dazu gehörigen Sozialleistungen, andererseits werden aber auch zwei zentrale arbeitsrechtliche Themen im Zusammenhang mit Krankenstand aufgearbeitet, nämlich das Thema der Verhaltenspflichten und Verhaltensobliegenheiten der Arbeitskraft im Krankenstand einerseits und das Thema einer – allenfalls auch durchaus als Übergang verstandenen – Beschäftigung im Krankenstand andererseits.

Atypische Beschäftigungsformen

Seit vielen Jahren ist die Arbeits- und Sozialrechtspraxis mit atypischen Beschäftigungsformen konfrontiert. Gesetzgeber und Judikatur reagieren entsprechend auf diese unterschiedlichsten Phänomene; die sich stellenden Abgrenzungsfragen sind schwierig zu lösen. Dem vorliegenden Band ist eine Feldstudie von praktischen Problemen atypischer Beschäftigungsformen vorangestellt (Peter Wenig), die folgenden Beiträge von Marta Glowacka und Thomas Pfalz widmen sich der arbeits- und sozialrechtlichen Einordnung atypischer Beschäftigungsformen. Der abschließende Beitrag von Christoph Kietaibl untersucht die Rechtsfolgen einer Fehlqualifikation.

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