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Der Fachverlag

Walter J. Pfeil

Dr. Walter J. Pfeil, Univ.-Prof. für Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Universität Salzburg, Fachbereich Arbeits- und Wirtschaftsrecht sowie WissensNetzwerk Recht, Forschungs- und Lehrtätigkeiten in allen Bereichen des Arbeits- und Sozialrechts einschl. seiner unionsrechtlichen Bezüge; Beratungstätigkeit

Bücher des Autors

Mindestlohn im Spannungsfeld zwischen Kollektivvertragsautonomie und staatlicher Sozialpolitik

Hrsg.: Univ.-Prof. Dr. Rudolf Mosler, Univ. Prof. Dr. Walter J. Pfeil
Buch + e-book, 184 Seiten, ISBN 978-3-99046-182-2, EUR 24,90

Das 2015 in Kraft getretene deutsche Mindestlohngesetz (eine erste Bilanz zieht Olaf Deinert) hat in Österreich Diskussionen aufkommen lassen, ob nicht eine gesetzliche Absicherung des Mindestlohns erforderlich wäre. Immerhin gibt es eine solche in den meisten europäischen Staaten (Beitrag Thorsten Schulten). Freilich sind die Ausgangsvoraussetzungen in Österreich völlig andere wie in Deutschland. Die Kollektivvertragsbindung in Österreich ist über 95 Prozent. Der viel niedrigere Wert in Deutschland war Grund für die Einführung des Mindestlohngesetzes. In Österreich gibt es außerdem Substitutionsinstrumente wie Satzung und Mindestlohntarif (zu den rechtlichen Instrumenten Beitrag Nora Melzer-Azodanloo). Es verwundert daher nicht, dass die Sozialpartner wenig Interesse an einem Mindestlohngesetz zeigen. Andererseits unterliegen in Österreich trotz hoher Kollektivvertragsabdeckung nicht wenige ArbeitnehmerInnen keiner Mindestlohnregelung. Und die Höhe der Mindestlöhne ist unterschiedlich, es gibt auch Kollektivverträge auf niedrigem Niveau. Als Alternative wird von manchen ein bedingungsloses Grundeinkommen genannt (Beitrag Klaus Firlei). Und schließlich stellt sich die Frage, welche Verteilungseffekte und Auswirkungen auf Einkommensungleichheit und Armutsgefährdung ein flächendeckender Mindestlohn hätte (Beitrag Martina Fink/Silvia Rocha-Akis).

Arbeitsverfassungsrecht Band 2

Die neu bearbeitete fünfte Auflage enthält die Erläuterungen zum I. Teil (Kollektive Rechtsgestaltung ‒ §§ 1‒32) sowie zum 1. und 2. Hauptstück des II. Teiles des ArbVG, also zu den allgemeinen Bestimmungen (§§ 33‒39) und zum Organisationsrecht (§§ 40‒88b). Obwohl die Gesetzeslage in diesem Bereich in den letzten Jahren weitgehend unverändert geblieben ist, kann von einem Stillstand der Entwicklung keine Rede sein. Eine umfangreiche Judikatur des OGH und weiterhin reichlich fließendes Schrifttum erforderten eine grundlegende Überarbeitung des Kommentars, der nun in der aktuellen fünften Auflage vorliegt.

Bedarfsorientierte Mindestsicherung

Mit der ersten Ergänzungslieferung September 2014 ist das Werk am aktuellen Stand.
Erweiterung des Grundwerks durch Kommentare der Länder Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, Tirol.

Arm trotz Erwerbstätigkeit

Working poor in Österreich

Hrsg.: Clemens Sedmak
Walter J. Pfeil

Die Zahl der Personen, die trotz Erwerbstätigkeit arm oder armutsgefährdet
sind, ist in den letzten Jahren europaweit gestiegen. Auch in Österreich sind mehr als eine Viertel Million Menschen von dieser Entwicklung betroffen. Das Buch analysiert die Ursachen und diskutiert Strategien und Handlungsoptionen aus sozialwissenschaftlicher, ökonomischer, juristischer und ethischer Perspektive.

Beschäftigungssicherung in der Wirtschaftskrise

Die Wirtschaftskrise stellt die nationale Sozialpolitik vor große Herausforderungen. Mit bestehenden und auch neuen Instrumentarien wird versucht, die Folgen zu lindern. Das Buch bietet eine umfassende Aufarbeitung der Rechtsvorschriften und einen Vergleich mit Deutschland.

Das neue Arbeitszeitrecht

Mit der AZG-Novelle 2007 wurde diese in der Praxis wichtige Materie in wesentlichen Punkten neu geregelt. Die Gesetzesnormen lassen inzwischen genügend Spielraum für die Bedürfnisse der Wirtschaft wie auch der Arbeitnehmer/innen in den einzelnen Betrieben.

Martin E. Risak legt den Fokus auf die europarechtlichen Grundlagen des Arbeitszeitrechts, René Schindler analysiert die AZG-Novelle und stellt die Neuerungen (insbesondere Zuschlag auf Teilzeit-Mehrarbeit) bzw. Änderungen vor, und Walter J. Pfeil setzt sich mit den arbeitsrechtlichen Problemen der Pflege und Betreuung auseinander.

Pensionsreform und Schutz älterer Arbeitnehmer

Die aktuellen Aktivitäten des Gesetzgebers im Bereich der gesetzlichen Pensionsversicherung geben Anlass zu einer Bestandsaufnahme im Themenumfeld Pensionsvorsorge und Rechtsstellung älterer Arbeitnehmer. Der vorliegende Band soll einerseits einen profunden Einblick in die Pensionsreform 2003 geben und andererseits wichtige Rechtsfragen im Bereich der Alterssicherung behandeln.

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